Der bildungspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Hans-Jürgen Irmer, zeigte sich im Anschluss an den Besuch der Beruflichen Schulen des Werra-Meißner-Kreises in Witzenhausen in der vergangenen Woche begeistert von der Umsetzung des Modellversuchs. "Dieses Modellprojekt hat sich als zukunftsmöglich erwiesen. Nun kann der entscheidende Impuls für die künftige Entwicklung der Schulen gesetzt werden", so der CDU-Politiker.

Das Modellprojekt "Selbstverantwortung Plus", das am 1. Januar 2005 mit 17 beruflichen Schulen in Hessen gestartet ist, gebe den Schulen die Möglichkeit durch erweiterte Eigenverantwortung und größerer Selbstständigkeit ihrem Bildungs- und Erziehungsauftrag gerecht zu werden. Mit Hilfe dieser Selbstverantwortung können individuelle Entscheidungen vor Ort direkt getroffen und den Bedürfnissen der Region angepasst werden. Ziel des Modellprojekts sei die Qualitätsentwicklung des Unterrichts und die pädagogische Weiterentwicklung der Schulen.

Die Beruflichen Schulen des Werra-Meißner-Kreises in Witzenhausen bieten für die rund 1200 Schülerinnen und Schüler eine konzeptorientierte Ausbildung und setzen dabei auf die Umsetzung der Vision mit "Teamgeist, Engagement und Vertrauen qualifizierte Bildung zu schaffen" großen Wert. Der Umgang mit modernen Medien gehöre für die Schülerinnen und Schüler zum Alltag: ca. 250 PCs, eine Intranet-Plattform sowie eine moderne Bibliothek und eine Aula für Präsentationstechniken, ermöglichen eine medienorientierte Ausbildung.
"Besonders die zukunfts- und praxisorientierte Bildung und Ausbildung sowie das große Engagement des Schulvorstandes hat uns von diesem Modellprojekt überzeugt - hier werden die Schülerinnen und Schüler optimal auf das weitere Berufsleben vorbereitet. Diese neue Art der schulischen Ausbildung soll einen Impuls für die künftige Entwicklung der  Beruflichen Schulen in Hessen setzen", so Irmer abschließend.

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