"Rainer Domisch hat seine vorgetäuschte Unschuldigkeit und Neutralität verloren", sagte der bildungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Hans-Jürgen Irmer. Er reagierte damit auf die Forderungen der CDU-Fraktion im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern, Domisch solle als Vorsitzender der dortigen Landtagskommission "Zukunft der Erziehung und Bildung" zurückzutreten. Auch in anderen Bundesländer werde jetzt deutlich, dass es sich bei Domisch um einen "bildungspolitischen Wolf im Schafspelz" handle, der einer "ideologiefreien Diskussion über Bildungspolitik" im Wege stehe. "Während Domisch hier in Hessen hinter vorgehaltener Hand beispielsweise die Abschaffung der Gymnasien unterstützt, spielt er in Mecklenburg-Vorpommern den unabhängigen Bildungsexperten", sagte Irmer. Der "Berater aus Finnland" müsse endlich Farbe und sich klar zum Kurs der Yspilanti-SPD mit der geplanten Zerschlagung der Gymnasien und Errichtung einer Zwangseinheitsschule bekennen.

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