„Mit dem Entwurf eines Gesetzes zur Neustrukturierung der hessischen Bildungsverwaltung ist der Koalition aus CDU und GRÜNEN ein großer Wurf in den permanenten Anstrengungen zur Optimierung einer zeitgemäßen, leistungsstarken und modernen Kultusbürokratie gelungen. Die Abschaffung des Landesschulamtes und die unmittelbare Anbindung der bewährten Staatlichen Schulämter als Untere Schulaufsichtsbehörden an das Hessische Kultusministerium sorgen dabei nicht nur für eine deutliche Verschlankung und Effizienzsteigerung der administrativen Prozesse, sondern tragen auch dem Kernanliegen der CDU-Fraktion nach einer starken und handlungsfähigen Schulverwaltung in der Fläche entsprechend Rechnung. Im Gegensatz zu dem Gesetzentwurf der SPD haben sich CDU und GRÜNE dabei nicht auf eine simple Rückkehr zum Status quo ante beschränkt, sondern die wichtige Frage einer transparenten und effizienten Kultusadministration nach sorgfältigen Vorarbeiten und unter Einbeziehung der betroffenen Behördenmitarbeiter mit einer grundlegenden Modernisierung der Schulverwaltung beantwortet. Das Gesetz zur Neustrukturierung der hessischen Bildungsverwaltung schafft folglich eine schlanke, zukunftsfähige und nachhaltige Administration, die den Bildungsauftrag der Schulen durch standortnahe Service- und Dienstleistungen optimal zu unterstützen vermag“, sagte der bildungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag; Hans-Jürgen Irmer, anlässlich des heute in erster Lesung debattierten Gesetz der Koalitionsfraktionen von CDU und Grünen zur Neustrukturierung der hessischen Bildungsverwaltung.

„Neben dem Abbau von Parallelzuständigkeiten werden durch den Gesetzentwurf auch verbesserte Möglichkeiten zur Errichtung von Kooperationsverbünden für die einzelnen staatlichen Schulämter oder die überregionale Übernahme von bestimmten Aufgaben durch einzelne Schulämter geschaffen. Diese wegweisende Neuerung führt zu einer deutlichen Reduzierung an Bürokratie und zu einer Bündelung der administrativen Ressourcen. Als besondere Innovation werden zudem künftig in einer Hessischen Lehrkräfteakademie  die einstmals in den Abteilungen II und III des Landesschulamtes ressortierenden Verwaltungsstrukturen der drei Phasen der Lehrerbildung, der schulischen Qualitätsentwicklung und der Qualifizierung von Schulleitungskräften unter einem Dach gebündelt und miteinander verzahnt. Im zentralen Bereich der Aus-, Fort- und Weiterbildung von Lehrkräften und Schulleitungen können somit Synergien geschaffen werden und die vormals äußerst disparaten Strukturen und Prozesse gezielt im Sinne erhöhter Qualitätsstandards optimiert werden. Mit der Abschaffung des Landesschulamtes und der Reorganisation der Kultusbürokratie können die Stellen im Kultusbereich damit künftig noch gezielter und effizienter für die weitere Optimierung der Unterrichtsqualität in Hessen eingesetzt werden“, so Irmer.

 

 

 

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Hans-Jürgen Irmer

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