„Das Interesse aller Länder an unserem beispielhaften Konzept der Verlässlichen Schule ist groß. Optimierte schulinterne Vertretungskonzepte und der Einsatz qualifizierter Vertretungskräfte sind positive Punkte, von denen die anderen Länder etwas abschauen können und wollen. Wir sind bundesweit Vorreiter“, stellte der bildungspolitische Sprecher der hessischen CDU-Landtagsfraktion, Hans-Jürgen Irmer, nach der Tagung der Schulpolitischen Sprecher von CDU/CSU in Berlin fest.

Weitere Beratungspunkte waren Fragen der vorschulischen Bildung, der Deutsch-Förderung und der Stärkung der Hauptschulen. „Auch hier gilt: Hessen liegt bundesweit vorn.“ So habe Hessen mit der Erhöhung der Stundentafeln in Deutsch und Mathematik, mit der Einführung von Praxisklassen und Projektprüfungen vieles für die Stärkung der Hauptschulen getan, was in anderen Ländern jetzt übernommen werde. Die Tatsache, dass in Hessen der Anteil der Hauptschulabgänger ohne Abschluss von 21 auf 15 Prozent vermindert werden konnte, sei von den anderen Ländern mit zustimmender Anerkennung aufgenommen worden.

Bundesweit beispielhaft wirke Hessen auch mit den Deutsch-Vorlaufkursen und dem Bildungs- und Erziehungsplan für Kinder von Anfang, d.h. von null bis zum zehnten Lebensjahr. „Hessen stärkt Bildung von Anfang an und gerade für schwächere Schüler. Gerade durch Umsetzung der Erkenntnis, dass die Kenntnis der deutschen Sprache das A und O einer gelingenden Bildung und im Fall von ausländischen Schülern auch einer gelingenden Integration ist. Das ist unsere Leitlinie. In punkto Bildungsgerechtigkeit lassen wir uns von keinem anderen Land übertreffen", so Irmers Fazit.
 
 

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