„Nicht nur die theoretischen Befunde des INSM-Bildungsmonitors, sondern auch die praktischen Erfolge wie die historisch niedrige Jugendarbeitslosigkeit und die enorme Reduzierung der Schüler ohne Abschluss belegen einmal mehr deutlich, dass sich Hessen bildungspolitisch weiter auf einem Erfolgskurs befindet. Wir setzen daher in Hessen auch weiterhin auf ein qualitativ hochwertiges und unterschiedlichen Talenten und Begabungen gleichermaßen entsprechendes Schulsystem, das Haupt-, Real- und Berufsschüler als Leistungsträger ebenso wertschätzt wie Gymnasiasten. Die international gerühmte duale Ausbildung trägt dabei als integraler Bestandteil eines differenzierten Schulsystems maßgeblich zu der bei Weitem niedrigsten Jugendarbeitslosigkeit in Europa und die ausgezeichneten Berufs- und Karrierechancen für Schülerinnen und Schüler aller Schulformen bei. Mit der Fortsetzung und Ausweitung des Programms ‚Lernen und Arbeiten in Schule und Betrieb‘ (SchuB) geben wir überdies besonders förderungsbedürftigen Schülerinnen und Schülern eine Zukunftsperspektive. Die 105-prozentige Lehrerversorgung im Landesdurchschnitt bietet schließlich bundesweit einzigartige Rahmenbedingungen für optimale Lernbedingungen und eine stetige Verbesserung der Unterrichtsqualität“, kommentiert der Bildungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Hans-Jürgen Irmer, die heutige Veröffentlichung des INSM-Bildungsmonitors.
 
„Auch künftig wird die Landesregierung ihre Anstrengungen zur fortwährenden Optimierung des Schulsystems weiter fortsetzen. So hat sich die Landesregierung mit dem Pakt für den Nachmittag zum Ziel gesetzt, eine Bildungs- und Betreuungsgarantie für alle hessischen Grundschulkinder auf der Grundlage von Freiwilligkeit und Wahlmöglichkeiten sicherzustellen. Dadurch leistet sie nicht nur einen wichtigen Beitrag zu Bildungschancen, sondern auch zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Der Bildungsgipfel der Landesregierung wird zudem alle an Schule beteiligten Akteure an einen Tisch zu bringen, um gemeinsam über die Herausforderungen in der Bildungspolitik zu diskutieren und den ideologischen Schulkampf der vergangenen Jahrzehnte in einen dauerhaften Schulfrieden zum Wohle der hessischen Schulgemeinden zu überführen. Als besonders außergewöhnliche Maßnahme haben die Koalitionsfraktionen von CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zudem vereinbart, dass Hessen als einziges der 16 deutschen Bundesländer die gesamte demographische Rendite vollständig im System belassen und dadurch eine weitere Optimierung der hessischen Schulqualität ermöglichen wird. Mit großer Tatkraft und Entschlossenheit stellt die Koalition somit unter Beweis, dass wir die hessische Schulvielfalt und die hohe Qualität des hessischen Bildungssystems auch für die Zukunft zu sichern wissen“, schließt Irmer seine Stellungnahme.
 
 
 
 
 
 

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Hans-Jürgen Irmer

Vorsitzender des Unterausschusses für Heimatvertriebene

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hj.irmer@ltg.hessen.de