„Hervorragende Bildungschancen und bundesweit bewunderte Rahmenbedingungen für eine optimale Schulentwicklung und Unterrichtsqualität sind und bleiben das Markenzeichen der hessischen Bildungspolitik. Mit der 105-prozentigen Lehrerversorgung im Landesdurchschnitt hat Hessen in den zurückliegenden Jahren einen bundesweit einzigartigen Höchststand an personellen Ressourcen als Voraussetzung für kleine Klassen und guten Unterricht geschaffen und stetig weiter ausgebaut. Gleichwohl setzt die hessische Landesregierung ihre Anstrengungen um die beste Bildung für die kommenden Generationen weiter fort und belässt daher als einziges Bundesland die demographische Rendite vollständig im System. In keinem anderen deutschen Flächenland sind die Pro-Kopf-Ausgaben für Bildung höher als in Hessen. Alleine in den zurückliegenden 15 Jahren wurde der Bildungsetat um rund 60 Prozent und damit um weit mehr als in allen anderen Bundesländern erhöht. Im Gegensatz zu den meisten anderen Bundesländern, die mit einer chronischen Unterfinanzierung im Bildungsbereich sowie Unterrichtsausfall und Lehrerstellenabbau konfrontiert sind, hat Hessen seine Hausaufgaben gemacht“, kommentierte der Bildungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Hans-Jürgen Irmer, den gegenwärtigen Stand der hessischen Bildungspolitik.

Der CDU-Bildungspolitiker verwies auch darauf, dass sich die Koalitionsfraktionen darauf verständigt hatten, dass die durch die Bafög-Übernahme des Bundes frei werdenden Mittel im Landeshaushalt künftig zu 100 Prozent für den Hochschulbereich zur Verfügung stehen werden. „Die gezielte Schwerpunktsetzung der hessischen Landespolitik in Bildung erweist sich auch an den zukunftsweisenden Vorhaben der Koalition aus CDU und GRÜNEN. Die seit Jahren stetig weiter ausgebauten Ganztagsangebote zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf werden mit dem ‚Pakt für den Nachmittag‘ weiter ausgebaut und eine flächendeckende Ausweitung der Bildungs- und Betreuungsangebote garantiert. Mit der Fortsetzung des hessischen Erfolgsmodells der SchuB-Klassen werden die energischen Anstrengungen um die weitere Reduzierung der in den letzten zehn Jahren bereits um rund zwei Drittel gesenkten Anzahl der Schüler ohne Schulabschluss weiter intensiviert“, so Irmer.

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Hans-Jürgen Irmer

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