„Fakt ist: In keinem anderen Bundesland ist die finanzielle Ausstattung der Schulen durch die Landesregierung höher als in Hessen. Seit dem Jahr 2000 wurden die Bildungsausgaben in Hessen um mehr als 55 Prozent erhöht – ein einsamer Spitzenwert unter allen 16 Bundesländern. Bei den Bildungsausgaben der öffentlichen Haushalte je unter 30-Jährigem liegt Hessen den Angaben des Bildungsfinanzberichtes zufolge mit 4.588 Euro pro Kopf an der Spitze aller Flächenländer und damit deutlich vor den SPD-regierten Bundesländern am anderen Ende der Skala. Mit der 105-prozentigen Lehrerversorgung im Landesdurchschnitt hat Hessen zudem ideale Rahmenbedingungen für optimale Unterrichtsqualität und die mit 19,4 Schülern nachweislich kleinsten Grundschulklassen in Deutschland geschaffen, die nahezu sämtliche Landesregierungen bewundernd nach Hessen blicken lassen“, kommentierte der Bildungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Hans-Jürgen Irmer, die Finanzierung des hessischen Schulsystems.
 
„Auch in den kommenden Jahren profitieren die hessischen Schüler, Eltern und Schulen von der ungeachtet der Schuldenbremse unverminderten Entschlossenheit der Landesregierung, den Weg einer gezielten Schwerpunktsetzung in Bildungsinvestitionen konsequent fortzusetzen. Der Koalitionsvertrag von CDU und GRÜNEN knüpft dabei nahtlos an die bisherige Praxis einer optimalen Finanzierung des Schulsystems an: Während in anderen Bundesländern massive Kürzungen von Lehrerstellen erfolgen, belässt die Regierungskoalition in Hessen die gesamte demographische Rendite im System und kürzt trotz zurückgehender Schülerzahlen und eines massiven Ausbaus der Unterrichtsversorgung in den zurückliegenden Jahren nicht eine einzige Lehrerstelle – dieses einzigartige Bekenntnis zu Investitionen in Bildung sucht in ganz Deutschland seinesgleichen“, so Irmer.
 
„Die Landesregierung hat ihre Hausaufgaben gemacht und tatkräftig unter Beweis gestellt, dass sie die hessische Schulvielfalt und die Qualität des hessischen Bildungssystems für die Zukunft zu sichern weiß. Seit 1999 wurde der Bildungsetat von 2,3 Milliarden Euro um mehr als 50 Prozent auf rund 3,5 Milliarden Euro im laufenden Haushalt kontinuierlich erhöht. Auch die Kommunen als Schulträger haben dabei massiv von den Investitionen der Landesregierung profitiert. So wurden im Rahmen des Konjunkturprogrammes alleine 1,2 Milliarden Euro in Maßnahmen zur Sanierung, Erweiterung und den Umbau von Schulgebäuden gesteckt. Kein anderes Bundesland hat ein vergleichbares Investitionsprogramm aufgelegt und den Schulträgern auch nur annähernd gute Rahmenbedingungen zur Optimierung der räumlichen Ausstattung und der Lernbedingungen für Schülerinnen und Schüler verschafft“, erklärte Irmer.
 
 

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Hans-Jürgen Irmer

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