„Die heutige Präsentation der aktuellen Daten zur Situation des inklusiven Unterrichtes ist ein eindrucksvoller Beleg für die sinnvolle und sachgerechte Ausgestaltung des erfolgreichen hessischen Weges zur optimalen Förderung behinderter Schülerinnen und Schüler, der einerseits den inklusiven Unterricht ausbaut und andererseits ein stabiles Förderschulsystem bereithält. Aufgrund einer kontinuierlichen Ausweitung auf nahezu 1.700 Lehrerstellen verfügt Hessen heute über so viele Lehrerstellen für die inklusive Beschulung wie noch nie zuvor in der Geschichte des Bundeslandes. Insgesamt 2.174 Schülerinnen und Schüler mit Anspruch auf sonderpädagogische Förderung wurden neu in die inklusive Beschulung an allgemeinen Schulen aufgenommen, so dass deren Gesamtzahl nunmehr auf 6.671 angestiegen ist. Die CDU-geführte Landesregierung sorgt folglich unvermindert für die erforderlichen Rahmenbedingungen zur Umsetzung der Inklusion in den Fällen, in denen sie pädagogisch sinnvoll ist und dem Wohl des Kindes dient“, sagte der Bildungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Hans-Jürgen Irmer, anlässlich der Präsentation des Hessischen Kultusministeriums zu den aktuellen Inklusionsdaten im Schulbereich.

„Einem Kind, das beispielsweise aufgrund einer körperlichen Behinderung lernzielgleich unterrichtet werden kann, muss auch eine inklusive Beschulung an der allgemeinen Schule ermöglicht werden. Bei allem Engagement für den weiteren Ausbau der Inklusion darf allerdings auch die Stärkung der Förderschulen für Kinder mit unterschiedlichsten Formen von Behinderungen und Beeinträchtigungen nicht in den Hintergrund geraten. Eine Vielzahl von Behinderungen bedarf dabei der hochspezialisierten Betreuung durch qualifizierte Förderschullehrerkräfte in einem entsprechend auf die besonderen Bedürfnisse eingerichteten Umfeld mit kleinen Klassen und den erforderlichen Betreuungsmöglichkeiten. Auch die von den Inklusionsbefürwortern gerne bewusst verfälscht wiedergegebene UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen fordert schließlich kein monolithisches Modell, sondern ausdrücklich ‚individuell angepasste Unterstützungsmaßnahmen in einem Umfeld, das die bestmögliche schulische und soziale Entwicklung gestattet.‘ Die Landesregierung wird daher auch weiterhin eine unideologische und vor allem pädagogisch fachgerechte Förderung von Kindern mit Behinderungen und Beeinträchtigungen gewährleisten“, so Irmer.

 

 

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Hans-Jürgen Irmer

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