"Linksradikale Organisationen instrumentalisieren mit dem heutigen Bildungsstreik unsere Schülerinnen und Schüler für ihre antidemokratischen Zwecke", kritisierte der bildungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Hans-Jürgen Irmer, heute in Wiesbaden etliche Initiatoren des Bildungsstreiks. "Alles, was das linksextremistische Spektrum in Deutschland zu bieten hat, nutzt den Streik für Krawalle. Neben Antifa, die Jugendorganisationen der Marxistisch-Leninistischen Partei Deutschlands und der Linkspartei finden sich auf der Homepage des Bildungsstreiks weitere Verfassungsfeinde wie die Rote Hilfe", warnte der CDU-Politiker. Es sei, so Irmer weiter, offensichtlich, dass hier "unter dem Deckmäntelchen der Bildungspolitik versucht werde, ideologische Stimmungsmache zu betreiben".

"Die CDU setzt bei notwendigen Reformen in der Bildung auf den Dialog mit Schülern, Lehrern und Eltern", betonte Irmer. Der CDU-Politiker verwies auf die bildungspolitischen Erfolge seit der Regierungsübernahme durch CDU und FDP vor zehn Jahren. "Seit dem Jahr 1999 hat sich die Schulsituation in Hessen massiv verbessert. Allein im Jahr 2008 hat das Land Hessen mehr als 3 Milliarden Euro in seine Bildung investiert", erläuterte Irmer. Im Zeitraum von 1999 bis 2009 seien rund 4,5 Milliarden Euro mehr in Bildung investiert worden, als noch zu rot-grünen Zeiten. Darüber hinaus sei die Zahl der Ganztagsangebote vervierfacht worden. Im Vergleich der westdeutschen Flächenländer liege Hessen mit seinem Ganztagsangebot damit auf Platz eins. Irmer erinnerte daran, dass Rot-Grün in den Jahren von 1995 bis 1999 bei steigender Schülerzahl 400 Lehrerstellen abgebaut hätte. CDU und FDP hätten dagegen in den letzten Jahren 4.500 zusätzliche Lehrerstellen sowie 3900 Referendarstellen im Schulbereich geschaffen. Die Bildungspolitik werde weiterhin ein Schwerpunkt der CDU-Fraktion bleiben, so Irmer abschließend.

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