„Dass mehr als 40 Prozent der hessischen Schülerinnen und Schüler ein Ganztagsangebot wahrnehmen, belegt bei einem bundesdeutschen Schnitt von gerade einmal rund 30 Prozent die enormen Anstrengungen und die vorbildliche Arbeit der Hessischen Landesregierung beim Ausbau der Ganztagsangebote. Bereits in den zurückliegenden Jahren wurden im Rahmen des Ganztagsschulprogrammes des Landes jährlich 115 zusätzliche Stellen in den Ganztagsbereich investiert. Die Zahl der Ganztagsangebote konnte dadurch kontinuierlich auf insgesamt 917 Schulen erweitert werden. Zusätzlich zu den mehr als 70 Millionen pro Jahr aus dem Landesprogramm werden überdies gezielt weitere Betreuungsangebote an Grundschulen mit insgesamt fast 7 Millionen Euro jährlich gefördert. Die gezielte Schwerpunktsetzung der hessischen Landespolitik in Bildung erweist sich auch sehr deutlich an den zukunftsweisenden Vorhaben der Koalition von CDU und GRÜNEN: Die bestehenden Ganztagsangebote werden mit dem ‚Pakt für den Nachmittag‘ weiter ausgebaut und eine flächendeckende Ausweitung der Bildungs- und Betreuungsangebote für alle Grundschulkinder in Hessen umgesetzt. Gemeinsam mit den Kommunen und in enger Kooperation mit den bereits bestehenden Trägern bewährter Angebote vor Ort werden CDU und Grüne dabei ein freiwilliges Bildungs- und Betreuungsangebot sicherstellen“, kommentiert der Bildungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Hans-Jürgen Irmer, den weiteren Ausbau der Ganztagsangebote in Hessen.

„Bei allen Debatten über den Ausbau und den Rahmen der Ganztagsangebote wird für CDU und GRÜNE jedoch auch künftig das Prinzip der Wahlfreiheit und Angebotsvielfalt die alles entscheidende Rolle spielen. Durch die drei Profile - Pädagogische Mittagsbetreuung, offene Ganztagsschule, gebundene Ganztagsschule – sowie eine Vielfalt der von Kommunen, Elterninitiativen und Trägervereinen organisierten Betreuungsangebote an den Grundschulen stellen wir eine umfassende Angebotsvielfalt sicher. Gewünscht werden passgenaue und den individuellen Bedürfnissen von Eltern und Schülern entsprechende Ganztagsangebote, die regionale und schulspezifische Besonderheiten ebenso berücksichtigen wie flexible Arbeits- und Betreuungszeiten. Durch die Grundsätze der Wahlfreiheit und Angebotsvielfalt werden wir daher auch künftig sicherstellen, dass Eltern eigenständig, freiwillig und ohne staatliche Zwänge entscheiden können, ob ihr Kind halbtags oder ganztags eine Schule besuchen soll“, schließt Irmer seine Stellungnahme.

 

 

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag

Ansprechpartner

Hans-Jürgen Irmer

Vorsitzender des Unterausschusses für Heimatvertriebene

+49 6441 4490330
hj.irmer@ltg.hessen.de