Als "schnellere Reaktion auf Straftaten" bezeichnete der rechtspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Hartmut Honka, die Eröffnung des Modellprojekts "Haus des Jugendrechts" in Wiesbaden. "Eine gemeinsame Adresse der mit Jugendkriminalität befassten Stellen von Polizei, Staatsanwaltschaft und Jugendhilfe gewährleistet eine konzertierte Bearbeitung von jugendstrafrechtlichen Verfahren und verkürzt dadurch die Verfahrensdauer. Das unter dem ehemaligen hessischen Justizminister Jürgen Banzer initiierte Projekt des "Haus des Jugendrechts" werde nun durch die Hessische Landesregierung in diesem Modellprojekt in Wiesbaden umgesetzt.

"Strafbares Verhalten von Jugendlichen und Heranwachsenden bedarf einer schnellen effektiven staatlichen Reaktion, um bei den betroffenen Jugendlichen und Heranwachsenden einen positiven erzieherischen Effekt zu erzielen. Dieser Erfolg ist umso größer, je konzertierter und schneller die Reaktion der betroffenen staatlichen Institutionen erfolgt. Zu diesem Zweck kann im "Haus des Jugendrechts" die behördenübergreifende Zusammenarbeit durch kurze Wege optimiert werden. Auch die für 2010 geplante Eröffnung eines "Haus des Jugendrechts" in Frankfurt-Höchst ist ein weiterer Schritt in die richtige Richtung", erläuterte Honka.

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