„Mit der entsprechenden fachlichen Fundierung durch ein sehr gut angenommenes Experten-Symposium hat die Landesregierung einen modernen und passgenauen, aber auch konsequenten Entwurf für ein hessisches Jugendarrestvollzugsgesetz vorgelegt. Dieser hat eine breite Zustimmung in der Landtagsanhörung bei vielen Experten und Praktikern erfahren, die bereits in die Erarbeitung des Gesetzentwurfs eingebunden waren. Bei diesem wichtigen Sachthema kommt es besonders darauf an, den Unterschied zum Jugendstrafvollzug herauszuarbeiten, was der Landesregierung vorbildlich gelungen ist", sagte der rechtspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Hartmut Honka, anlässlich der heutigen Landtagsberatung.

„Der Erziehungsgedanke, aber auch die Abschreckung durch den sogenannten Warnschussarrest von Jugendlichen sollen kriminellen Karrieren effizient vorbeugen. Der Jugendarrest ist dabei ein wichtiges Instrument, um auf strafrechtliche Verfehlungen von Jugendlichen frühzeitig zu reagieren. Nur durch einen erkennbaren zeitlichen Zusammenhang zwischen Straftat und Sanktion kann bei jungen Menschen die Einsichtsfähigkeit für ihr Fehlverhalten verstärkt werden“, so Honka.

„Mit dem maßgeschneiderten Gesetzentwurf wird zudem den Bediensteten in der Jugendarrestanstalt Gelnhausen ein verbindlicher rechtlicher Rahmen für die teilweise schwierige und anspruchsvolle Arbeit mit denen ihnen anvertrauten strafauffälligen Jugendlichen an die Hand gegeben“, sagte Honka.

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Ansprechpartner

Hartmut Honka

Vorsitzender Unterausschuss Justizvollzug,
Sprecher im Ausschuss für Digitales und Datenschutz

+49 6103 8021460
h.honka@ltg.hessen.de