„Mit der entsprechenden fachlichen Fundierung durch ein sehr gut angenommenes Experten-Symposium unterfüttert hat die Landesregierung einen modernen und passgenauen, aber auch konsequenten Entwurf für ein hessisches Jugendarrestvollzugsgesetz vorgelegt. Bei diesem wichtigen Sachthema kommt es besonders darauf an, den Unterschied zum Jugendstrafvollzug herauszuarbeiten, was der Landesregierung vorbildlich gelungen ist", sagte der rechtspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Hartmut Honka, anlässlich der Gesetzeslesung eines Entwurfs für ein Jugendarrestgesetz Landesregierung im heutigen Plenum.

„Der Erziehungsgedanke, aber auch die Abschreckung von Jugendlichen sollen kriminellen Karrieren effizient vorbeugen. Der Jugendarrest ist dabei ein wichtiges Instrument, um auf strafrechtliche Verfehlungen von Jugendlichen frühzeitig zu reagieren. Nur durch einen erkennbaren zeitlichen Zusammenhang zwischen Straftat und Sanktion kann bei jungen Menschen die Einsichtsfähigkeit für ihr Fehlverhalten verstärkt werden“, so Honka.

„Mit dem maßgeschneiderten Gesetzentwurf wird zudem den Bediensteten in der Jugendarrestanstalt Gelnhausen ein verbindlicher rechtlicher Rahmen für die teilweise schwierige und anspruchsvolle Arbeit mit denen ihnen anvertrauten Jugendlichen an die Hand gegeben. Mit den gut 70 Arrestplätzen in Gelnhausen ist Hessen auch im Bereich des Jugendarrests sehr gut aufgestellt", sagte Honka.

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Hartmut Honka

Vorsitzender Unterausschuss Justizvollzug,
Sprecher im Ausschuss für Digitales und Datenschutz

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