„Der 20. Präventionstag stellt eine besondere Wertschätzung des Engagements in der Präventionsarbeit dar und zeigt, wie dieser wichtige Bereich an Bedeutung gewonnen hat. Der effektivste Opferschutz ist die Verhinderung von Straftaten. Den vielen Hauptamtlichen, aber insbesondere den vielen Ehrenamtlichen gilt unser besonderer Dank für die teilweise sehr schwierige Arbeit im Bereich der Kriminalprävention. So verfügt Hessen über eine hervorragende Aufklärungs- und Strafverfolgungsstatistik. Für den einzelnen Betroffenen, etwa eines Wohnungseinbruchs oder einer Körperverletzung, ist es ein besonderen Einschnitt, Opfer einer Straftat geworden zu sein. Jede Straftat, die verhindert werden kann, ist daher von besonderer Bedeutung“, so der rechtspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Hartmut Honka, anlässlich der heutigen Regierungserklärung.

„Insbesondere im Bereich der Jugendkriminalität spielen präventive Maßnahmen eine besondere Rolle. Hessen geht hier mit einer Vielzahl langfristiger Maßnahmen einen erfolgreichen Weg, wie die Zahlen zur Jugendkriminalität beweisen. Im Rahmen der hessischen Präventionsoffensive zielt eine optimierte behörden- und ressortübergreifende Zusammenarbeit darauf ab, ein dauerhaftes Abgleiten junger Menschen, auch im Kindesalter, in kriminelle Strukturen zu verhindern. Der breite hessische Maßnahmenkatalog umfasst dabei auch die Häuser des Jugendrechts, die in den Ballungsgebieten Wiesbaden und Frankfurt alle beteiligten Behörden in einem Haus vereinen. Vor Kurzem wurde das dritte Haus des Jugendrechts eröffnet. Hinzu kommen Projekte wie „Prävention im Team – PiT“, „time4teen“, „Cool sein, cool bleiben“, „Gelbe Karte“, um nur einige zu nennen“, so Honka.

„Eine besondere Herausforderung für den Bereich der Prävention stellt die zunehmende Radikalisierung Jugendlicher durch Salafisten insbesondere im Strafvollzug dar. Die hessische Landesregierung hat eine Bundesratsinitiative auf den Weg gebracht, um das hessische Engagement in einem bundesweiten Netzwerk auszuweiten. Gerade bei Präventionsprojekten für Jugendliche führt die ehrenamtliche Unterstützung häufig zu einer höheren Akzeptanz, als rein staatliche Angebote. Allen die sich hier im Dienste der Gesellschaft engagieren, gilt unser besonderer Dank“, betonte Honka abschließend.

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Ansprechpartner

Hartmut Honka

Vorsitzender Unterausschuss Justizvollzug,
Sprecher im Ausschuss für Digitales und Datenschutz

+49 6103 8021460
h.honka@ltg.hessen.de