• Erforschung von Chancen und Risiken sind wichtiger Baustein auf dem Weg zu einer digitalen Gesellschaft
  • Verantwortungsbewusste Digitalisierungspolitik, die den Menschen im Blick hat
  • Hessen ist digitaler Vorreiter und Spitzenland bei Innovation und Forschung

Anlässlich der heute unterzeichneten Kooperationsvereinbarung zur Einrichtung des Kompetenzzentrums verantwortungsbewusste Digitalisierung zwischen der Hessischen Ministerin für digitale Strategie und Entwicklung, Prof. Dr. Kristina Sinemus, und der Präsidentin der Technischen Universität Darmstadt, Prof. Dr. Tanja Brühl, erklärte der digitalpolitische Sprecher der hessischen CDU-Landtagsfraktion, Hartmut Honka:

„Hessen hat die Digitalisierung als Chance begriffen und ist Vorreiter in Deutschland.
Diese Vorreiterrolle füllen wir mit dem ressortübergreifenden Digitalministerium weiter aus und gestalten aktiv eine verantwortungsbewusste Digitalisierung. Dabei haben wir einen klaren Auftrag: Es geht um eine Digitalisierungspolitik, die übergreifend und von den Menschen aus gedacht ist. Die Erforschung von Chancen und Risiken durch die Digitalisierung ist dabei ein wichtiger Baustein auf dem Weg zu einer digitalen Gesellschaft. Neben strukturellen und technologischen Fragen erfordern Digitalisierungsvorhaben insbesondere auch die Beschäftigung mit ethischen und rechtlichen Aspekten.

Eine erfolgreiche und umfassende digitale Gesamtstrategie lässt sich nur gemeinsam mit der Gesellschaft und mit breiter Akzeptanz in und durch die Bevölkerung vorantreiben. Wir sind davon überzeugt, dass eine breit aufgestellte Forschung und die gesellschaftliche Debatte für die Akzeptanz der mit der Einführung neuer Techniken verbundenen Veränderungen notwendig und zielführend sind. Die heutige Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung zwischen dem Land Hessen und der Technischen Universität Darmstadt (TU Darmstadt) markiert einen Meilenstein und weiteren wichtigen Schritt in Richtung digitale Gesellschaft.

Das an der TU Darmstadt angesiedelte Kompetenzzentrum „DACCORD4” (DArmstadt Competence Center Of Responsible Digitalisation) fußt im wesentlichen auf drei Säulen: erstens der interdisziplinären Grundlagenforschung, zweitens der virtuellen Vernetzung - zum einen zwischen allen hessischen Hochschulen und Forschungsinstituten im Themenfeld, aber auch mit zentralen Gremien wie dem Rat für Digitalethik - und drittens dem Wissenstransfer, also der Unterstützung und Verankerung der digitalen Transformation in Wirtschaft, Gesellschaft und Politik. Verfahrenstechnisch geht es nun zunächst um den Aufbau des Kompetenzzentrums, um den „Nukleus“ Darmstadt, das Konzept der Vernetzung, außerdem die Pilotierung erster Projekte sowie die wissenschaftliche Ausrichtung und Grundlagenforschung.

Das eingerichtete Kompetenzzentrum ist umfänglich und konsequent als integriertes und interdisziplinäres Forschungsinstitut hessischer Hochschulen ausgerichtet und wird durch Forschungsansätze verschiedener Wissenschaftsbereiche die Aspekte von Recht, Ethik und Innovation im Zusammenhang mit der Digitalisierung fokussiert in den Blick nehmen. Dieses Organisationsprinzip von Interdisziplinarität und enger Zusammenarbeit der Akteure aus allen Bereichen sichert eine erfolgreiche und nachhaltige Implementierung verantwortungsbewusster Digitalisierung.“

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag

Ansprechpartner

Hartmut Honka

Vorsitzender Unterausschuss Justizvollzug,
Sprecher im Ausschuss für Digitales und Datenschutz

+49 6103 8021460
h.honka@ltg.hessen.de