Den „Chemie- und Pharmastandort Hessen“ macht die CDU-Fraktion im Hessischen Landtag zum Gegenstand der Plenardebatte am kommenden Mittwoch (Drs. 19/854). Der Parlamentarische Geschäftsführer der Fraktion, Holger Bellino, erklärte hierzu: „Die Chemie- und Pharmabranche ist der größte Industriearbeitgeber in Hessen und gut aufgestellt. 13,5 Prozent aller deutschlandweit Beschäftigten dieser Branche haben ihren Arbeitsplatz in Hessen. Sie bietet mehr als 58.650 Menschen in Hessen Zukunftsperspektiven durch attraktive Arbeitsplätze auf allen Ebenen. Bedeutende Großunternehmen wie u. a. B. Braun Melsungen, Clariant, Evonik, K+S, die Merck KGaA und die Sanofi-Aventis Deutschland GmbH stehen ebenso für Qualität aus Hessen wie die zahlreichen Mittelständler und Zulieferbetriebe der Branche. Chemie und Pharma tätigen mit 1,6 Milliarden Euro zudem die höchsten Aufwendungen für Forschung und Entwicklung unter den hessischen Industriebranchen. Wir wollen daher die Attraktivität von Investitionen in Forschung, Entwicklung und Produktion am Standort weiter steigern, z. B. durch die Umsetzung unseres Konzeptes zur Fachkräftesicherung und verbesserte Bedingungen für Wagniskapital.“

 

Zwar seien in erster Linie die Unternehmen selbst gefordert, im Wettbewerb zu bestehen und ihre Innovationsfähigkeit zu erhalten. Die Politik könne jedoch günstige Rahmenbedingungen schaffen und Entwicklungen anstoßen, beispielsweise durch die von der Landesregierung bereits 2013 auf den Weg gebrachte Initiative Gesundheitsindustrie Hessen. In ihr arbeiteten Unternehmen der Gesundheitsindustrie, die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE), den Verband der Chemischen Industrie (VCI) sowie Vertreter aus Wissenschaft und Forschung gemeinsam an Konzepten und Strategien zur Stärkung des Standortes.

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Ansprechpartner

Holger Bellino

Parlamentarischer Geschäftsführer,
Obmann im UNA 19/2,
Sprecher im Ältestenrat

+49 6172 8689840
h.bellino@ltg.hessen.de