Als „erfreulich“ bezeichnete der integrationspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Holger Bellino, dass gute Abschneiden Hessens in der heute vorgestellten Integrationsstudie des ‚Berlin Institut für Bevölkerung und Entwicklung’. „Hessen hat sich in den vergangenen Jahren zum bundesweiten Innovationsmotor in der Integrationspolitik entwickelt. Dies haben wir mit neuen Integrationsmodellen und einer deutlichen Schwerpunktbildung auch bei den eingesetzten Finanzmitteln geschafft“, betonte der CDU-Politiker.

Diesen erfolgreichen Weg gelte es weiter fortzusetzen. „Die frühe Sprachförderung ist dabei ein wesentlicher Schlüssel", unterstrich Bellino. Besondere Problemstellungen ergäben sich nach wie vor, in bildungsfernen Migrantengruppen die Bildung von Parallelgesellschaften zu verhindern. Beispielhaft sei hier das von der Hessischen Landesregierung aufgelegte, bundesweit einzigartige, Aufklärungsprojekt für Imame und weibliche Mitglieder der Moscheen. Mit diesem sollen besonders die Mitbürgerinnen und Mitbürger erreicht werden, die kaum am gesellschaftlichen Leben teilnehmen. Aber auch die Zahl der Migranten aus bildungsfernen Schichten, die einen Hochschulabschluss erreichen, müsse weiter steigen. Hier müssten die Bemühungen weiter verstärkt werden, obwohl schon heute in keinem anderen Bundesland mehr Migrantenkinder die Schule mit dem Abitur abschließen, als in Hessen. „Das gute Abschneiden Hessens sehen wir daher als Bestätigung für unsere bisherigen Integrationserfolge, gleichzeitig aber auch als Ansporn, die Integrationspolitik weiter erfolgreich voranzutreiben. Hessen soll integrationspolitischer Vorreiter bleiben“, betonte Bellino abschließend.
 
 

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