Als "zielgerichtete Attacke von zerstörungswütigen Randalierern" bezeichneten der innenpolitische und der hochschulpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Holger Bellino und Rafael Reißer, die Sachbeschädigungen in sechsstelliger Höhe bei der Studentendemonstration in der Universität Frankfurt. "Die für die Studenten nicht repräsentativen Randalierer haben mit ihrer Gewalt und Zerstörungswut eine Grenze überschritten. Der Vandalismus bezieht sich auf die Beschädigung wertvoller Kunstwerke, eine Cafeteria, Toilettenanlagen, historische Parkettböden und Vertäfelungen. Dieses Verhalten hat nichts mit der Vertretung von Interessen zu tun, sondern ist blinde Zerstörungswut, die ein Rechtsstaat nicht hinnehmen darf", sagten Bellino und Reißer.

"Die Randalierer haben unter dem Deckmantel einer Demonstration fremdes Eigentum beschädigt. Mit ihrer wahllosen Gewaltausübung haben sie den Interessen der friedlich Demonstrierenden einen Bärendienst erwiesen", sagte Bellino. 
"Die überwältigende Anzahl der Studenten freut sich über das, was unter der Hessischen Landesregierung an der Stiftungsuniversität entstanden ist. Die Kosten für die Sanierung des historischen Casinos der Uni Frankfurt beliefen sich seinerzeit auf rund 15 Millionen Euro. Auch das Studentenwerk Frankfurt hatte einen nennenswerten Investitionsbetrag für die höherwertige Ausstattung der Küche geleistet. Diese Maßnahmen erkennt die Mehrzahl der Studenten an. Den Randalieren geht es nicht um die Sache, sondern um die pure Zerstörungswut", ergänzte Reißer.

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