Der berufsbildungspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Hugo Klein, hat in der heutigen Sitzung des Kulturpolitischen Ausschusses in Wiesbaden das Qualifizierungsprogramm der Hessischen Landesregierung ausdrücklich begrüßt. "Dieser Quereinstieg in den Hessischen Berufsschuldienst in den Mangelberufsfeldern Metall- und Elektrotechnik ist erforderlich, da hessenweit zu wenige ausgebildete Berufsschullehrerinnen und –lehrer zur Verfügung stehen", so der CDU-Politiker.

„Den in den beiden kommenden Jahren durch Pensionierung aus dem Schuldienst ausscheidenden Berufsschullehrern stehen zu wenig sich derzeit im Vorbereitungsdienst befindlichen Referendare gegenüber“, erklärte Klein die Notwendigkeit dieses Programms.

Nach einer im Frühjahr 2007 erfolgten Ausschreibung haben jetzt Anfang September 40 Fachhochschulabsolventen die dreijährige Qualifizierungsnahme zum Berufsschullehrer bzw. zur Berufschullehrerin begonnen. Während dieser Zeit unterrichten die zukünftigen Berufsschullehrer an Beruflichen Schulen mit einer halben Stelle. In der zweiten Hälfte ihrer Arbeitszeit werden sie an den Universitäten in Darmstadt, Gießen und Kassel fachlich weiterqualifiziert und in Studienseminaren pädagogisch ausgebildet.
Die jetzt ausgewählten Bewerberinnen und Bewerber, die nicht älter als 40 Jahre sind, mussten als Voraussetzung einen guten Fachhochschulabschluss sowie mindestens drei Jahre Berufserfahrung nachweisen. Klein begrüßte in der Ausschusssitzung, dass auch der Gesamtverband der Lehrer an Beruflichen Schulen Hessen und die hessischen Industrie- und Handelskammern diesem Programm ausgesprochen positiv gegenüberstehen.
Mittelfristiges Hauptziel bleibt allerdings eine Ausweitung der Zahl der Studierenden an den Universitäten, die sich zum Studium für das Lehramt für berufliche Bildung entscheiden, so der berufsbildungspolitische Sprecher abschließend.

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