"Gerade in der Weihnachtszeit und zum Jahreswechsel stehen auch exklusive Meeresspeisen hoch im Kurs. Allzu sorglose Verbraucher sollten sich allerdings nicht davon täuschen lassen, dass es sich bei Surimi um ein Lebensmittelimitat handelt. Außer den Formen der nachgebildeten Garnelen, Krebsfleischstücke oder Krebsscheren hat es nichts mit diesen Produkten gemeinsam. In der Vorweihnachts- und Silvesterzeit gilt daher 'Augen auf und besser zweimal '", sagte die verbraucherschutzpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Judith Lannert.

Obwohl von derartigen Ersatzprodukten in der Regel keine unmittelbare Gesundheitsgefährdung ausgehe, sei es "ein starkes Stück", das beispielsweise "Surimi-Garnelen" in Wirklichkeit aus Fischresten und Hühnereiweiß bestünden. "Der Verbraucher muss wissen, was er kauft, alles andere ist Betrug und Irreführung. Eine transparente und klare Kennzeichnung ist gesetzlich vorgeschrieben", so Lannert.
Um keine "böse Überraschungen" zu erleben, riet die CDU-Politikerin den Verbrauchern, sich nicht nur auf die Bilder der Verpackung zu verlassen, sondern auch die Zutatenliste in Augenschein zu nehmen, in der die Bestandteile nach abnehmendem Anteil aufgeführt seien. "Vielfach ist auch eine direkte und gezielte Nachfrage bei Verkäufer oder Kellner hilfreich, um zu erfahren, ob in dem Lebensmittel oder Gericht auch wirklich das enthalten ist, was die Beschreibung oder Bebilderung vorgibt. "Die beste Gewähr zum Schutz vor Lebensmittelimitaten liegt letztlich darin, anstatt Fertiggerichten nur solche Lebensmittel nachzufragen, die keine oder nur wenige Verarbeitungsschritte aufweisen", so die abschließende Empfehlung Lannerts.

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