"Es ist erschreckend, dass im Badespielzeug immer noch Weichmacher verwendet werden, die in der EU seit zehn Jahren verboten sind", sagte die verbraucherschutzpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Judith Lannert, angesichts entsprechender Berichte des Hessischen Verbraucherschutzministeriums. "Offensichtlich reicht es nicht aus, hierzulande Verbote zu erlassen, die von den hiesigen Firmen eingehalten werden müssen, wenn gleichzeitig Billigprodukte aus Fernost auf heimische Märkte drängen", fuhr Lannert fort.

Die Verbraucherschutzpolitikerin lobte in diesem Zusammenhang die Arbeit der Hessischen Kontrollbehörden und des Landeslabors und sprach sich für verstärkte Kontrollen aus. Um die größte Wirksamkeit zu erreichen, helfe es allerdings kaum, jedes einzelne Spielwarengeschäft aufzusuchen.
"Da auffallend häufig Importspielzeug aus China die gesundheitsschädlichen Stoffe enthält, muss dort angesetzt werden, wo dieses Spielzeug auf den deutschen Markt gelangt. Hier müssen diese Produkte konsequent aus dem Verkehr gezogen werden, damit sie gar nicht erst in die Geschäfte gelangen können", forderte Lannert.

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