Nach seiner kürzlich erfolgten Konstituierung hat der Parlamentskreis Mittelstand (PKM), das Verbindungsorgan der CDU-Landtagsfraktion zur mittelständischen Wirtschaft, seine Arbeit aufgenommen. Bei einer ersten Veranstaltung diskutierte der Parlamentskreis Mittelstand mit Vertretern der Handwerks-, Industrie- und Handelskammern, Wirtschaftsverbänden sowie den kommunalen Spitzenverbänden über aktuelle wirtschaftspolitische Themen. "Ziel unseres Arbeitskreises ist die Sicherung unseres Wohlstands und unserer Arbeitsplätze in Hessen.

Dafür führen wir einen intensiven und ständigen Dialog mit mittelständischen Unternehmen, die eine große Bedeutung für unsere Wirtschaft haben", betonte die Vorsitzende des Arbeitskreises, Judith Lannert, auf der überparteilich angelegten Veranstaltung im Hessischen Landtag in Wiesbaden.
Einhellig lobten die Vertreter der mittelständischen Wirtschaft die hessische Wirtschaftspolitik vor den besonderen Herausforderungen der Wirtschaftskrise. Durch das hessische Konjunkturförderprogramm in Verbindung mit dem Konjunkturpaket II des Bundes und der Flexibilisierung des Vergaberechts könnten schnell und unbürokratisch Aufträge von insgesamt über 2,6 Milliarden Euro in Hessen vergeben werden. "Durch das schnelle antizyklische Eingreifen können wir den Auftragseinbruch bei vielen mittelständischen Betrieben abmildern und neue Perspektiven für die Zukunft aufzeigen. Zudem hilft die Vereinfachung und Flexibilisierung des Vergaberechts insbesondere unseren hessischen Unternehmen", so der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion und stellvertretende Vorsitzende des PKM, Dr. Walter Arnold.
Lannert kündigte weitere Gespräche mit der mittelständischen Wirtschaft über eine Evaluation der Konjunkturförderprogramme an. "Die heutige Veranstaltung hat gezeigt, dass der Parlamentskreis Mittelstand mit seiner Arbeit auf Erfolgskurs ist und viel bewirken kann", zeigte sich Lannert überzeugt. "Wir werden auch in Zukunft die Anliegen und Bedürfnisse des Mittelstands bei unserer Politik vertreten", so die Vorsitzende abschließend.

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