"Der Verbraucherschutz in Hessen ist gut aufgestellt und mit allen notwendigen Mitteln für seine Arbeit ausgestattet. Schließlich haben wir das Thema 'Lebensmittelimitate' als Erste aufgegriffen. Unser System der Drohung mit Nennung im Wiederholungsfall funktioniert: Bislang konnte kein Wiederholungsfall festgestellt werden", kommentierte die Sprecherin für Verbraucherschutz in der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Judith Lannert, in Wiesbaden die Pressekonferenz der GRÜNEN zum Thema "Kennzeichnungspflicht im Gastronomiebereich".

"Der Verbraucherschutz in Hessen ist gut aufgestellt und mit allen notwendigen Mitteln für seine Arbeit ausgestattet. Schließlich haben wir das Thema 'Lebensmittelimitate' als Erste aufgegriffen. Unser System der Drohung mit Nennung im Wiederholungsfall funktioniert: Bislang konnte kein Wiederholungsfall festgestellt werden", kommentierte die Sprecherin für Verbraucherschutz in der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Judith Lannert, in Wiesbaden die Pressekonferenz der GRÜNEN zum Thema "Kennzeichnungspflicht im Gastronomiebereich".

"Das Land Hessen schenkt dem Verbraucherschutz gerade in diesem sensiblen Bereich hohe Aufmerksamkeit", sagte Lannert. Dies zeige sich nicht zuletzt daran, dass über ein Drittel der bundesweiten Betriebskontrollen in diesem Jahr in Hessen stattfinden werden. "Die Kontrolldichte ist damit in Hessen deutlich höher als in den übrigen Bundesländern. Anstatt den Musterschüler in die Ecke zu stellen, sollte man in den Ländern schauen, in denen Nachhilfe nötig ist", betonte die Verbraucherschutzpolitikerin.

"Wenn die Grünen aus populistischen Gründen mehr Lebensmittelkontrolleure fordern, ruft der Brandstifter nach der Feuerwehr", so Lannert weiter. Schließlich sei unter der rot-grünen Regierung in den neunziger Jahren in Hessen der behördliche Verbraucherschutz stark dezimiert worden. Das sei erst unter den CDU-geführten Landesregierungen wieder geändert worden. "Angesichts von rund 70.000 Lebensmittel verarbeitenden Betrieben bleiben die Grünen eine Antwort darauf schuldig, wie, mit welchen Mitteln und mit welchem Personal umfassende Positiv- und Negativlisten erstellt werden sollen. Das schafft keine Transparenz, sondern Wettbewerbsnachteile für die Vielzahl guter Betriebe, die nicht alle von heute auf morgen kontrolliert werden können", stellte Lannert fest.

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