„Die Rhön-Klinikum AG, die Siemens AG, die Heidelberger-Ionenstrahl-Therapie sowie die Universität Marburg bieten mit den vorgelegten Eckpunkten zur Inbetriebnahme der Partikeltherapie für Krebspatienten am Uniklinikum Marburg eine Lösungsmöglichkeit, die sowohl den Patienten, den Anforderungen von Forschung und Lehre und dem Fachbereich Medizin gerecht werde. Das besonnene Handeln der Hessischen Landesregierung in den Gesprächen mit den unterschiedlichen Akteuren hat sich im Sinne der Patienten und des Forschungsstandortes ausgezahlt. Der Fachbereich Medizin und damit die Forschungsschwerpunkte im Onkologie- und Strahlentherapiebereich in Marburg werden von einer Inbetriebnahme immens profitieren. Schwerkranken Krebspatienten wird so wieder ein Stück Hoffnung auf eine gute Therapie gegeben“, sagte die Wissenschaftspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Karin Wolff, anlässlich der heutigen Ankündigung auf der Bilanzpressekonferenz der Rhön Klinikum AG, die Partikeltherapieanlage in Marburg in Betrieb zu nehmen.
 

Als „schäbig und den Bedürfnissen der Patienten nicht angemessen“ bewertete Wolff die Aussagen aus Oppositionskreisen, insbesondere der SPD. Nicht anders sei es zu erklären, dass etwa der Stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Dr. Thomas Spies gestern in einer Pressemeldung zu einem planlosen Rundumschlag gegen eine mögliche Lösung ausgeholt habe. „Da wird aus parteitaktischen Gründen mit haltlosen Vorwürfen von Beihilfeproblematik, der Nichtbeachtung von Freiheit in Forschung und Lehre und angeblichen eingesparten Geldern nur so um sich geworfen“, stellte Wolff fest. „Es ist bezeichnend, dass die Hoffnung von vielen schwersterkrankten Menschen auf eine mögliche Heilungsmethode hier in Hessen bei der SPD keine Erwähnung findet. Wir wollen deshalb von den Sozialdemokraten wissen: Unterstützen sie die Behandlung von krebskranken Patienten mit Hilfe dieser Technologie in Marburg oder ist ihnen ein kleinkarierter politischer Streit auf Kosten der Menschen wichtiger? Für uns als Union stand immer fest: Es ist besser, nach konkreten Möglichkeiten eines Betriebes der Partikeltherapie zu suchen, anstatt das Klinikum schlechtzureden und die Partikeltherapie abzuschreiben“, so Wolff.
 
 

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag

Ansprechpartnerin

Karin Wolff

Vorsitzende des Hauptausschusses, Sprecherin für Wissenschaft und Kunst, Medienpolitische Sprecherin, Staatsministerin a.D.

+49 611 350707
k.wolff@ltg.hessen.de