Als „guten und wichtigen Schritt für mehr Tierschutz in Hessen“ bezeichnete der tierschutzpolitische Sprecher der hessischen CDU-Landtagsfraktion das heute ausgesprochene Verbot der Tötung männlicher Küken in der Legehennenzucht.

Dietz: „Wir setzen uns seit langem dafür ein, diese Praxis so schnell wie möglich zu beenden. Wir wollen nicht, dass diese Küken getötet werden, nur weil sie männlich und daher im Mastprozess kaum geeignet sind. Dafür muss es praxistaugliche Alternativen geben, die nun kurz vor dem Durchbruch stehen. Dass die zuständigen Behörden dem Unternehmen jetzt auferlegt haben, dass diese Alternativen umgehend einzusetzen sind, sobald sie verfügbar und einsetzbar sind, ist richtig und im Sinne eines bestmöglichen Tierschutzes und der Vermeidung der Tötung dieser Tiere geboten.“

Durch eine Verfügung wird festgelegt, dass alternative Methoden, die einen Verzicht auf die Tötung der männlichen Küken in den Brütereien möglich machen, unverzüglich einzusetzen sind, sobald sie am Markt verfügbar sind. Gute Forschungsergebnisse lassen darauf hoffen, dass dies sehr bald der Fall sein wird. Sobald diese Alternativen verfügbar sind, müssten sie auch eingesetzt werden. Unternehmen, die in Hessen ansässig sind, sollen hier Vorreiter sein und schnellstmöglich Alternativen einsetzen.

„Damit wird die routinemäßige Tötung von männlichen Küken schon bald der Vergangenheit angehören. Das ist ein gutes Ergebnis für den Tierschutz in Hessen“, so Dietz.

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Klaus Dietz

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