Mit "Unverständnis" reagierte der agrarpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Kurt Wiegel, auf die heutige Verlautbarung der Grünen, die der hessischen Landwirtschaftsministerin Silke Lautenschläger "Halbherzigkeit" bei ihren Vorschlägen zur Verbesserung der Situation am Milchmarkt vorgeworfen wurden.

Der Agrarexperte erinnerte daran, dass Lautenschlägers Vorschläge sowohl vom Bauernverband, wie auch aus den Reihen des Verbands der Milchviehhalter begrüßt worden seien. "Damit ist die durchgängige Unterstützung des landwirtschaftlichen Berufsstandes sicher gestellt.

Nur um Unfrieden zu stiften, muss der neue grüne Agrarsprecher im Hessischen Landtag anscheinend das diffamieren, was er eigentlich gut findet. Anders ist es kaum zu erklären, dass er im zweiten Teil die Vorschläge lobt und zur Durchsetzung auffordert", erläuterte der CDU-Politiker.
"Anstatt fundierte Vorschläge, die breit mitgetragen werden, schlecht zu reden, stünde es den Grünen besser zu Gesicht, bei ihren Kollegen in Regierungsverantwortung für die Vorschläge zu werben. Das wäre ein erster Schritt für die erforderlichen Mehrheiten zum Wohl der Milchbauern, vor allem derer in benachteiligten Regionen", so Wiegel.

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