Der medienpolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Mark Weinmeister, warb in der heutigen Landtagsdebatte für eine breite Unterstützung der Initiative der CDU-Fraktion zur "Stärkung des Jugendschutzes in den neuen Medien".

"Mit dieser Initiative möchten wir die lobenswerten Initiativen der Landesregierung im Bereich des Jugendschutzes in den neuen Medien bündeln. Die neuen Medien bieten Kindern und Jugendlichen große Chancen in der Entwicklung, Bildung und Vorbereitung auf das spätere Berufsleben, doch bergen sie auch eine Vielzahl von Gefahren. Besonders sexuelle Übergriffe in Chat-Rooms (Internetseiten oder Programme zum Austausch von Nachrichten) und Gewalt verherrlichende Exzesse auf Internetseiten oder in Computerspielen (Killerspielen) stellen eine erhebliche Gefahr für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen dar. Meist ist es für die Eltern schwer die entsprechenden Gefahren zu erkennen", so der CDU-Politiker.

"Das Fünf-Punkte-Programm zum Schutz der Kinder und Jugendlichen vor Killerspielen, das der hessische Innenminister gemeinsam mit seinen Kollegen aus Bayern, Thüringen und Niedersachsen am 11. Mai 2007 vorgelegt hat, trägt genau diesem Umstand Rechnung. Zum einen werden dabei Maßnahmen im Bereich von gesetzlichen Verboten und im Bereich der Stärkung des Jugendschutzes angegangen, zum anderen soll die Medienkompetenz der Kinder, Jugendlichen und Eltern weiter gestärkt werden. Gerade an den Schulen wurde die Vermittlung von Medienkompetenz durch das von der Landesregierung, den Schulträgern und Partnern aus der Wirtschaft mit 120 Mio. Euro geförderte Projekt "Schule@Zukunft" massiv verstärkt. Um sinnvolle Computerspiele zu fördern, stiftet die Landesregierung den "Serious Games Award". Sie informiert Kinder über das Thema Sicherheit im Internet mit dem Kinderkommissar "LEON" und schickt im Innenministerium regelmäßig Polizeibeamte auf Streife im Internet. Diese und weitere Maßnahmen werden nun zum Schutze unserer Kinder gebündelt", so Weinmeister abschließend.

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