„Die Jugendfeuerwehren in Hessen leisten Herausragendes. Zum 50jährigen Jubiläum haben wir vergangenen Sonnabend und nun auch in einer würdigen Plenardebatte im Hessischen Landtag herzlich gratuliert“, sagte der feuerwehrpolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Markus Meysner. „Mit unserem Antrag danken wir für das segensreiche Wirken der Hessischen Jugendfeuerwehr für Bildung und Erziehung unserer Jugend und für die Sicherheit der Bürger unseres Landes“, erläuterte der CDU-Politiker, der selbst als kleiner Junge in der Jugendfeuerwehr Dienst tat. Die Würdigung der Leistung und Bedeutung der Jugendfeuerwehren finde ihren Ausdruck in konkreten Unterstützungsmaßnahmen: 360.000 Euro stelle die Landesregierung für eine Kampagne der hessischen Jugendfeuerwehren zur Nachwuchsgewinnung zur Verfügung. 100.000 Euro gibt die Landesregierung für die neu errichtete hessische Feuerwehr-Stiftung dazu.

In den 2.150 Jugendfeuerwehren erleben 27.000 junge Menschen Gemeinschaft im Dienst des Brandschutzes und lernen für sich und andere Verantwortung zu tragen. Rund 7.000 Ehrenamtliche sorgen in den Jugendfeuerwehren mit großem Einsatz für Betreuung und Ausbildung der Jugend. Über 72.500 Freiwillige leisten ehrenamtlich Dienst in den in den Freiwilligen Feuerwehren. „Das ist ein lebendiger Beleg für Bürgersinn und Zusammenhalt in Hessen“, so Meysner.

In Anwesenheit des Präsidenten des Landesfeuerwehrverbands Hessen, Herrn Dr. h.c. Ralf Ackermann, sowie des Landesjugendfeuerwehrwarts, Herrn Stefan Cornel, und weiterer Vertreter der hessischen Feuerwehr unterstrich Meysner: „Die Union ist verlässlicher Partner der Feuerwehren in Hessen. Das belegt nicht zuletzt die 30-Millionen-Euro-Garantie für den Brand- und Katastrophenschutz. Dazu gehören der Unterhalt der hessischen Landesfeuerwehrschule, die Förderung der Kommunen für die Anschaffung von Fahrzeugen und den Bau von Feuerwehrhäusern sowie die Unterstützung der ehrenamtlichen Tätigkeit in den freiwilligen Feuerwehren und Jugendfeuerwehren.“

Meysner lobte abschließend auch die Entscheidung des Hessischen Innenministers Peter Beuth für einen Neubau für das Jugendfeuerwehrausbildungszentrum am bewährten Standort Marburg-Cappel. Das sei das richtige Signal für die Zukunft der hessischen Jugendfeuerwehr.

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