Der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Michael Boddenberg, lobte in der heutigen Plenardebatte die "sehr gute" und "an der Sache orientierte Arbeit" des Regionalen Dialogforums und des Vorsitzenden Johann-Dietrich Wörner. Das Gremium befasse sich derzeit mit weiteren Möglichkeiten der Lärmreduzierung im Rahmen eines Anti-Lärm-Paktes, der mit möglichst vielen Verfahrensbeteiligten zustande kommen solle. "Es ist die Chance, mehr für die Reduzierung der Belastung der Bürger zu erreichen, als später in gerichtlichen Auseinandersetzungen“, so Boddenberg.

Der CDU-Politiker begrüßte das Ziel des Paktes, ein insgesamt geringeres Lärmniveau für die Region zu erreichen, als in der Prognose für 2020 berechnet.  Ein ähnliches Abkommen zwischen den Anrainern des Flughafens Wien hätte bereits zu positiven Ergebnissen geführt. Hier sei ein längerer Rechtsstreit zugunsten der Lärmreduzierung in der Region vermieden worden, bestätigte Boddenberg.
In diesem Zusammenhang wies der CDU-Wirtschaftspolitiker den "ungerechtfertigen" Vorwurf eines Kuhhandels der Beteiligten zurück. "Das Potential eines verbesserten Schutzes der Bürger kann nicht über endlose Klageverfahren, sondern nur über frühzeitige Verhandlungen maximal ausgeschöpft werden". Es bleibe eine wichtige Aufgabe der Politik, diesen Prozess mit Nachdruck gemeinsam mit allen Beteiligten positiv zu begleiten.

Völlig unverständlich sei daher die Haltung der Grünen, die einen solchen chancenreichen Prozess von vornherein im Keim ersticken wollten.  "Ein deutliches Zeichen, dass die 'grünen Jobvernichter' ihrer Politik treu geblieben sind -  außer Beschimpfungen, Unterstellungen und Verdächtigungen tragen sie keinerlei konstruktive Erkenntnisse bei und schaden damit den Bürgerinnen und Bürgern in der gesamten Region", sagte der CDU-Politiker abschließend.

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