Abgeordnete der CDU-Landtagsfraktion haben heute unter Leitung des Fraktionsvorsitzenden und Frankfurter Wahlkreisabgeordneten, Michael Boddenberg, die Lufthansa am Standort Frankfurt besucht. Neben einem Gespräch mit Mitarbeitern des Unternehmens machten sich die Abgeordneten ein Bild von der Ausrüstung der Airbus A 320-Flotte der Lufthansa mit sogenannten Wirbelgeneratoren, die zu einer deutlichen Verringerung von Pfeifgeräuschen durch Verwirbelungen an den Flügeln dieses Flugzeugtyps beitragen. „Die wirtschaftliche Bedeutung des Flughafens für die Rhein-Main-Region und darüber hinaus ist unbestritten. Die Lufthansa liefert hierzu einen enormen Beitrag und ist einer der wichtigsten Akteure. Gleichzeitig ist sie ein unverzichtbarer und konstruktiver Gesprächspartner bei unseren Bemühungen, alles technisch Mögliche und ökonomisch Vertretbare zu tun, um eine Verringerung der Fluglärmbelastung zu erreichen. Das ist unbestreitbar ein Spannungsfeld für dieses Unternehmen, das sich vielfältigen Herausforderungen, etwa durch die starke Konkurrenz der staatlich finanzierten Golf-Airlines, gegenübersieht.“

Kay Kratky, Vorstand Lufthansa Passage Operations & Hub Frankfurt, erklärte: „An unserem größten Drehkreuz Frankfurt begrüßen wir jeden Tag durchschnittlich 50.000 Passagiere auf Flügen zu 180 Zielen weltweit. Rund 37.000 Lufthanseaten sorgen unter anderem dafür, dass unsere Kunden Premiumqualität erleben können. Damit ist Lufthansa nicht nur der größte Arbeitgeber in Hessen. Der Flughafen ist bedeutend für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Daher ist es umso wichtiger, dass wir im Sinne einer internationalen Wettbewerbsfähigkeit des Luftverkehrsstandortes Unterstützung für angemessene Betriebszeiten und faire Gebühren für Infrastruktur und Sicherheit erhalten.“

Im Gespräch betonte Boddenberg, dass sich die CDU-Landtagsfraktion weiterhin für eine breit akzeptierte Entwicklungsperspektive des Flughafens einsetzen werde. Dies schließe jedoch zwingend die Fortführung der bisherigen Anstrengungen zum Aktiven und Passiven Schallschutz ein. „Wir werden auch bei der konsequenten Umsetzung und Weiterentwicklung des Maßnahmenpaketes der ‚Allianz für mehr Lärmschutz 2012‘ nicht nachlassen. Im September 2014 wurde das satellitengestützte Präzisionsanflugsystem ‚Ground Based Augmentation System‘ (GBAS) in Betrieb genommen, mit dem – je nach Verkehrslage – auch noch wenige Kilometer von der Landung bewohnte Gebiete umflogen werden können. Ein weiterer wichtiger Schritt ist der nun begonnenen Probebetrieb der Lärmpausen am Flughafen Frankfurt, von dem eine weitere Entlastungswirkung ausgeht.“ Die Ausrüstung der Airbus A 320-Flotte der Lufthansa mit Wirbelgeneratoren, von der sich die Abgeordneten einen Eindruck verschaffen konnten, werde zudem dazu beitragen, dass zukünftig rund die Hälfte der Landungen der Lufthansa am Flughafen Frankfurt leiser seien als zuvor. „Eine Fluglärmverringerung kann nicht mit einem Schlag erfolgen, sondern ist immer das Ergebnis vieler Einzelmaßnahmen“, erklärte Boddenberg.

„Der Flughafen Frankfurt ist die größte Arbeitsstätte in Deutschland und ein Jobmotor, der berufliche Perspektiven für Menschen mit unterschiedlichsten Qualifikationen eröffnet. Seine Entwicklung bietet bei allen Herausforderungen große Chancen für ein exportorientiertes Land wie Hessen und das Rhein-Main-Gebiet. Die Mitarbeiter der Lufthansa leisten hierzu jeden Tag einen wichtigen Beitrag“, so Boddenberg.

 

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Michael Boddenberg

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