„Der Fall der Berliner Mauer am 9. November 1989 und die Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten sind Sternstunden der deutschen Geschichte. Auch 25 Jahre danach nehmen wir Deutschen aus Ost und West das Geschenk der Deutschen Einheit dankbar an und füllen es mit Leben. Der Hessische Ministerpräsident und Bundesratspräsident Volker Bouffier hat sich genau dies zur Aufgabe gemacht. Allen Menschen, die damals unter Gefahr für Leib und Leben auf die Straße gegangen sind und das Ende der sozialistischen Diktatur eingeläutet haben, gilt heute unser Dank, tiefe Anerkennung und großer Respekt“, sagte der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Michael Boddenberg, anlässlich der bevorstehenden Gedenkfeier an der ehemaligen innerdeutschen Grenze am kommenden Sonntag in Vacha/Thüringen und Philippsthal/Hessen.

„Die Bürgerinnen und Bürger in der DDR hatten die Schikanen und Gängelungen satt und sich von den Fesseln einer rückwärtsgewandten Ideologie befreit. Jede Verklärung der DDR-Verhältnisse ist nichts anderes als eine Verhöhnung der Opfer dieses Unrechtsstaates, vor allem der Angehörigen unserer an der innerdeutschen Grenze getöteten Landsleute. Die Bürger hatten den Kommunismus satt; sie wollten Freiheit, Frieden und Wohlstand. Umso betroffener macht es mich, dass ausgerechnet die SED-Nachfolgepartei, die in weiten Teilen immer noch Rechtfertigung für den DDR-Unrechtsstaat betreibt, künftig in unserem Nachbarland Thüringen den Ministerpräsidenten stellen soll“, so Boddenberg.

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Michael Boddenberg

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