Der Sprecher für Gymnasien der hessischen CDU-Landtagsfraktion, Dr. Norbert Herr, hat anlässlich der Debatte eines Antrages der SPD-Fraktion, der sich mit der Weiterentwicklung der gymnasialen Oberstufe und der Abiturprüfung befasst, die Forderung nach einer Abschaffung des Landesabiturs zurückgewiesen. "Eine Abschaffung des Landesabiturs kommt für uns nicht in Frage", so der CDU-Politiker. Herr verwies in diesem Zusammenhang auf die Ungerechtigkeiten bei der Notenvergabe vor Einführung des Landesabiturs. "Bis zu einer Notenstufe haben sich früher Ergebnisse trotz gleicher Leistung unterschieden.

Diese Ungerechtigkeit haben wir mit der Einführung des Landesabiturs beseitigt", erläuterte der CDU-Schulexperte. Ein gerechtes und die Leistung widerspiegelndes Ergebnis sei wichtig, da die Studienplatzvergabe von der Abiturnote abhänge. "Pannen, wie die beim Mathematikabitur im laufenden Schuljahr sind höchst ärgerlich, vor allem für die betroffenen Schüler, man kann sie allerdings niemals völlig ausschließen. Durch das Landesabitur ist das Fehlerrisiko deutlich geringer als früher", befand Herr abschließend.

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