Der arbeitspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Patrick Burghardt, hat die gestrige Einigung der Tarifbeteiligten des Automobilzulieferers Federal Mogul begrüßt. Der Automobilzulieferer, der aufgrund drastisch eingebrochener Umsätze und rückläufiger Auftragseingänge bereits seit Dezember 2008 kurzarbeiten lässt, war in den vergangenen Tagen von Mitarbeitern bestreikt worden, die gegen den drohenden Arbeitsplatzabbau protestiert hatten. "Bevor man über betriebsbedingte Kündigungen spricht, muss man zunächst erst einmal alle arbeitsmarktpolitischen Instrumente ausschöpfen", stellte Burghardt fest.

Der CDU-Politiker verwies auf die, erst kürzlich von der Bundesregierung verlängerte, Möglichkeit, die Kurzarbeit auf 24 Monate auszudehnen. Die gestern erzielte Einigung habe genau diesen Punkt aufgefasst. "Durch die arbeitsmarktpolitischen Instrumente wie Kurzarbeit und Weiterbildungsmaßnahmen können viele Entlassungen verhindert werden. Das ist ein wichtiges Signal für die Beschäftigen bei Federal Mogul", so Burghardt weiter. Er dankte Arbeitnehmervertretern und Arbeitgebern, für die am Verhandlungstisch erzielte Einigung.
 

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