"Straftäter haben in Hessen immer geringere Chancen unentdeckt zu bleiben!", erklärte der innenpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Peter Beuth, anlässlich der heutigen Pressekonferenz von Innenminister Volker Bouffier. Die CDU Landtagsfraktion gratuliere Hessens Innenminister Volker Bouffier und den Mitarbeitern der hessischen Sicherheitsbehörden zur 6. Rekordaufklärungsquote in Folge. "Dieser erneute Aufklärungsrekord ist ein großartiger Erfolg für die Polizei. Unsere Investitionen in die Sicherheit haben sich ausgezahlt", betonte der CDU-Politiker.

Seit 1999 seien der gesetzliche Rahmen im Hessischen Sicherheits- und Ordnungsgesetz (HSOG) für die Sicherheitsbehörden verbessert und die jährlichen Sachmittelausgaben verdoppelt worden. "Nur mit modernster Technik und modernem Recht sind solche Erfolge möglich", ist sich Beuth sicher.
Die Kriminalitätsbelastung sinke weiter und sei so niedrig wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Auch dieser Erfolg zeige, dass Innere Sicherheit in Hessen ein großes Anliegen der CDU sei, so Beuth. "Die hessische Polizei ist unter der CDU-Regierung besser aufgestellt denn je. Unter Rot-Grün gab es nachweislich im Jahr 1999 in Hessen 12.746 Polizisten; im Jahr 2008 sind es knapp 13.894 Polizisten. Das sind 1.148 Polizisten mehr als unter Rot-Grün!" betonte Beuth. "SPD und Grüne machen fortlaufend Versprechungen zum Thema Innere Sicherheit, die allerdings in ihrem Koalitionsvertrag von Rot-Rot-Grün aus dem vergangenen Oktober nicht mit einem Wort enthalten sind. Dort steht keine einzige konkrete Zahl, in welchem Umfang Rot-Grün bei der Polizei neue Stellen schaffen wollte oder wie hoch die Anwärterzahlen in Zukunft sein sollten!", erläuterte Beuth. Unter der CDU-geführten Landesregierung wurden im Jahr 2008 550 und sollen im Jahr 2009 erneut 550 zusätzliche Polizeianwärter eingestellt werden. Seit 2007 erfolgten damit insgesamt 1.500 Neueinstellungen.
Hintergrund: Die heute veröffentlichte Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2008 weist neben der Rekordaufklärungsquote von 57,1 Prozent ebenfalls einen Rückgang der Straftaten im Vergleich zum Vorjahr um über 13.000 aus. Mit insgesamt 407.357 registrierten Straftaten ist dies die geringste Zahl in den vergangenen zehn Jahren. Auch die Zahl der Wohnungseinbruchsdiebstähle ist im Jahr 2008 um 768 auf rund 7.300 Fälle gesunken. Seit 1999 konnte die Zahl der Wohnungseinbrüche damit halbiert werden. Im Bereich der Straßenkriminalität sind die Fälle seit 1999 um 26 Prozent gesunken.

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