Die Anhörung zum Rettungsdienstgesetz im Hessischen Landtag bestätigte das hohe Niveau des Rettungsdienstes in Hessen, so der CDU-Landtagsabgeordnete Peter Seyffardt, Mitglied im Ausschuss für Soziales, und zuständig für den Rettungsdienst in der CDU-Landtagsfraktion.

Die meisten Anzuhörenden lobten insbesondere die 10-minutige Rettungsfrist. Hessen nimmt unter den Flächenländern in Deutschland  den Spitzenwert ein.
Die im Vorfeld des Gesetzes von der Opposition vorgebrachten Vorwürfe, die kommunale Seite würde stärker belastet, ist falsch. Richtig ist - und das ergab die Anhörung - dass der Anteil der Personalkosten der Leitstellen  auf  kommunaler Seite von 30 auf 20 Prozent gesenkt wird. Das Land finanziert auch weiterhin die fernmeldetechnischen Einrichtungen, so Seyffardt. 
90 Prozent der Einsätze, die durch die Leitstelle ausgelöst wurden, sind Rettungsdiensteinsätze und in der Finanzierung Aufgabe der Krankenkassen. 
Entgegen in vielen anderen Bundesländern wird das Land Hessen auch weiterhin die Leitstellen anteilig mitfinanzieren. Die Umstellung der Finanzierung ermöglicht den Landkreisen Einsparungseffekte durch interkommunale Zusammenarbeit. 
Die aus dem Kreis der Anzuhörenden angebrachten Kritikpunkte bezogen sich im Wesentlichen auf Detailfragen und werden nochmals geprüft. Die großen Linien und Ziele, die das Gesetz verfolgt, wurden von den Anzuhörenden überwiegend positiv angenommen, so der Abgeordnete Seyffardt.

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