„Drei Jahre nach dem Tsunami in Japan und der dadurch ausgelösten Reaktorkatastrophe gedenken wir der Opfer dieses Unglücks. In Hessen haben wir daraus unsere Lehren gezogen. Der von Ministerpräsident Volker Bouffier einberufene und bundesweit einmalige Energiegipfel hat 2011 die richtigen Weichen gestellt. Der  Koalitionsvertrag von CDU und GRÜNEN setzt diesen erfolgreichen Kurs fort: Die Umsetzung der Energiewende in Hessen liegt im Plan und ein Großteil der Maßnahmen des Energiegipfels ist bereits erfolgreich umgesetzt worden. Hessen ist damit auf einem sehr guten Weg, die Energiewende mit Vernunft und Augenmaß zu gestalten und bis 2019 eine Verdoppelung des Anteils der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien zu erreichen. Wir stehen als CDU auch künftig für eine sichere, saubere und bezahlbare Energieversorgung“, sagte der Energiepolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Peter Stephan, anlässlich der Plenardebatte zur Wiederkehr des Jahrestages der Atomkatastrophe in Fukushima.
 

„Zur Realisierung der Energiewende ist auch der Netzausbau ein dringend benötigter Mosaikstein. Zwischen Nord und Süd wird eine neue Höchstspannungsleitung gebraucht, darin herrscht auch Einigkeit. Mit den Planungen dafür können wir auch nicht bis 2018 oder länger warten, sondern müssen jetzt den Dialog beginnen“, so Stephan. Letztlich werde man in jedem Fall dort bauen, wo die geringsten Belastungen für Mensch und Natur zu erwarten seien. „Im Detail gilt es jetzt, offen, stetig und transparent mit den Menschen vor Ort die konkrete Ausgestaltung des Trassenverlaufes zu diskutieren, festzulegen und für Akzeptanz für diese notwendige Maßnahme zu werben“, ergänzte der CDU-Energiepolitiker.
 

Zur aktuellen Diskussion über die Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) betonte Stephan abschließend: „Wir halten zwar eine grundlegende Reform des EEG auf Bundesebene für dringend notwendig. Allerdings muss sichergestellt sein, dass die hessischen Ziele beim Ausbau der erneuerbaren Energien hierdurch nicht gefährdet werden. Auf diesen Weg haben wir uns in gemeinsamen Diskussionen mit der Bundesregierung begeben. Das neue EEG muss so ausgestaltet sein, dass wir unsere energiepolitischen Ziele erreichen und dabei gleichzeitig eine bezahlbare Energieversorgung für die Bürgerinnen und Bürger sowie die Unternehmen dauerhaft sicherstellen können.“

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Peter Stephan

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