Auf die energiepolitischen Aspekte des Konjunkturpaketes II hat heute in Wiesbaden der energiepolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Peter Stephan, hingewiesen. "All' die vielfältigen Maßnahmen - Sanierungen wie Neubauten - folgen dem Leitmotiv der Energieeinsparung. Neue Wärmedämmung, bessere Fenster, Betonsanierung führen zu geringeren Energiekosten und damit auch geringerer Umweltbelastung. Diese, teils dringenden Maßnahmen, werden jetzt von den Kommunen durch die Unterstützung des Landes entschlossen angegangen. Dafür gibt Hessen 1,7 Milliarden Euro dazu", sagte Stephan.

Insbesondere die Bauten der sogenannten "Bildungsexpansion" der 60er und 70er Jahre - also Schulen und Hochschulen - seien häufig mit erheblichen baulichen Mängeln belastet: "Bröckelnder Beton und undichte Fenster stören nicht nur den Unterricht. Sie belasten die Städte und Gemeinden auch mit hohen Energie- und Unterhaltungskosten. Im Interesse unserer Kinder müssen wir jetzt in großem Umfang sanieren und erneuern, auch wenn dies nur mit einer höheren Verschuldung erreicht werden kann. Abwarten und Nichtstun wäre langfristig viel teurer", so Stephan.
Im Rahmen des Konjunkturpaketes II des Bundes und des Sonderinvestitionsprogramms des Landes werden in den hessischen Kommunen rund 8.000 Projekte umgesetzt. Etwa 1.700 Maßnahmen betreffen öffentliche Schulen und Ersatzschulen, 5.800 Maßnahmen stammen aus dem Bereich der kommunalen Infrastruktur, 350 Maßnahmen betreffen den Hochschulbau sowie den Bau von Landesstraßen. Insgesamt wurden Bundes- und Landesmittel im Umfang von 2,6 Milliarden Euro auf den Weg gebracht. Davon stammen 1,7 Milliarden Euro aus dem hessischen Sonderinvestitionsprogramm "Schule und Hochschule".

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag