"Statt es Bundesumweltminister Gabriel mit plumpem Wahlkampfgetöse gleichzutun und wüste Behauptungen zum angeblichen Neubau von Kernkraftwerken aufzustellen, sollten die Grünen sich zunächst mal mit den Fakten vertraut machen", sagte der energiepolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Peter Stephan, im Hinblick auf die heutige Meldung der Hessischen Grünen.

Bei dem Gutachten handele es sich um ein Konzept für ein integriertes Energieforschungsprogramm, welches von 100 namhaften Wissenschaftlern der unterschiedlichsten Fakultäten erstellt wurde. Neben Energieexperten seien auch Klimaforscher, Ökonomen und Soziologen zu Wort gekommen. "Im Unterschied zu den energiepolitischen Träumereien der Hessischen Opposition versucht die Studie Antworten darauf zu geben, was im Energiebereich unter Wahrung ökonomischer, ökologischer und sozialer Standards machbar ist.

Darauf aufbauend werden die Forschungspotenziale für eine langfristig gesicherte und nachhaltige Energiezukunft in den verschiedensten Bereichen aufgezeigt. Auf gerade 4 der 60 Seiten wird die Kernenergie vor allem mit Fragen der Sicherheit und der Endlagerung behandelt. Es ist unredlich, ein derartiges Werk unabhängiger Wissenschaftler im Wahlkampf zu missbrauchen", so Stephan abschließend.

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