„Hessen gibt sich ein modernes Waldgesetz, das eine nachhaltige Waldbewirtschaftung sicherstellt. Dieses Gesetz schafft rechtliche Klarheit, schlanke und umsetzbare Regeln und einen fairen Interessenausgleich der unterschiedlichen Nutzungsgruppen im Wald. Damit stellen wir sicher, dass der Wald in Hessen langfristig seine wichtige Rolle als Erholungsraum, Wirtschaftsraum, Natur- und, Artenschutzzentrum und Klimaregulator behält. Gerade für Hessen als waldreichstes Bundesland ist es wichtig, hier gute Rechtsgrundlagen zu schaffen“, erklärte der Umweltpolitische Sprecher der hessischen CDU-Landtagsfraktion, Peter Stephan, anlässlich der ersten Lesung des Gesetzentwurfes der Landesregierung für ein Hessisches Waldgesetz. 

Der CDU-Umweltpolitiker erinnerte daran, dass der Einbringung des Gesetzes in den Landtag schon ausführliche Diskussionen, insbesondere über das Betretungsrecht vorangegangen waren. „Es ist gut, dass wir im kritischen Punkt des Waldbetretungsrechtes schon in einem sehr frühen Stadium eine möglichst breite und sehr transparente Debatte geführt und diese zu einer sehr guten und von allen Interessengruppen unterstützte Lösung gebracht haben. Wir stellen damit sicher, dass der Wald für alle Bürgerinnen und Bürger als Raum der Erholung erhalten bleibt und das die verschiedenen Nutzungsformen des Waldes friedlich nebeneinander existieren können. Das hier am Ende alle betroffenen Verbände – von Waldbesitzern über Wanderer und Radfahrer bis hin zu den Naturschutzverbänden – dem Lösungsvorschlag der Landesregierung zugestimmt haben, ist ein großer Erfolg“, so Stephan.

Der CDU-Umweltpolitiker ging zudem auf die Pläne zur Reform der Forstverwaltung ein, die von der SPD kritisiert wurden. „Hessen-Forst ist ein moderner und leistungsfähiger Betrieb. Das soll und wird er auch bleiben. Dafür arbeitet er – gemeinsam mit den Mitarbeitervertretern – an einem langfristig tragfähigen Personalkonzept, dass das Team und die Weiterbildung in den Mittelpunkt stellt. Zu einem so weitsichtigen Vorgehen kann man dem Landesbetrieb nur gratulieren. Die SPD sollte nicht versuchen, hier billige Wahlkampfmanöver auf dem Rücken dieses erfolgreichen Betriebes und seiner Mitarbeiter zu machen.“
 

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