Mit ihrer heutigen Pressekonferenz haben die hessischen Grünen erneut unter Beweis gestellt, dass es ihnen gar nicht um ein transparentes, faires und sachliches Genehmigungsverfahren geht. Ihre gesamten Aktivitäten stellen darauf ab, das Neubauvorhaben am Standort Staudinger mit allen Mitteln zu diskreditieren und zu verhindern", stellte der energiepolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Peter Stephan, im Nachgang zu der Pressekonferenz von Grünen und Linken in Wiesbaden fest. "Ständige Wiederholungen machen die rot-rot-grüne Energieideologie mit dem Nein zu Kohle- und Kernenergie nicht besser."

Dabei habe selbst Joschka Fischer die Haltung von Hessens Grünen in der Energiepolitik als "Riesenfehler" bezeichnet. Er warf seiner eigenen Partei vor, dass man sich "ins Abseits manövriere, wenn man alles ablehne´". Zur Kohleenergie sagte Fischer: "Angesichts wachsender politischer Instabilität in den Öl- und Gasförderregionen" komme man "nicht ohne sie aus".
Auch SPD-Bundesumweltminister Gabriel hatte erst kürzlich den bedingungslosen Anti-Kohle-Kurs kristisiert und klar gestellt, dass die Stromlücke, die durch den vorgesehenen Ausstieg aus der Kernenergie entstehe, nicht durch erneuerbare Energien geschlossen werden könne. Selbst optimistischste Schätzungen gingen von einem maximalen Anteil regenerativer Energien an der Stromerzeugung in Deutschland von 40 Prozent bis 2020 aus. Daher müsse der Großteil doch von Kraftwerken beigesteuert werden. "Dem ist an Deutlichkeit nichts hinzuzufügen", sagte der CDU-Politiker Stephan. Zusammenfassend gab er zu bedenken, dass die doppelte Verweigerungshaltung zu Kohle und Kernenergie die Realität komplett ignoriere und wenig Ziel führend sei, um eine sichere, bezahlbare und umweltfreundliche Energieversorgung zu gewährleisten.

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