„Überrascht und auch ein Stück weit verärgert angesichts der offensichtlichen Widersprüche und Unwahrheiten in der Argumentation“ reagierte der energiepolitische Sprecher der hessischen CDU-Landtagsfraktion, Peter Stephan, auf die Kritik im Rahmen der Pressekonferenz der Grünen zum Landesentwicklungsplan.

„Hier laufen wohl manche bei den Grünen mit den ideologischen Scheuklappen an der Realität vorbei. Sie sollten dabei aber darauf achten, die Menschen nicht mit immer neuen halbwahren Argumenten zu verunsichern. So schafft man keine Akzeptanz und so schafft man auch keine Energiewende“, so der Energiepolitiker. „Wir weisen zwei Prozent Vorrangfläche für die Windenergie aus – bei gleichzeitigem Ausschluss der anderen Flächen. Darauf haben wir uns im Energiegipfel geeinigt und die Landesregierung setzt das um. Wir nehmen Rücksicht auf die Menschen, indem wir klare Abstandsregeln festschreiben. Und wir sorgen für einen vernünftigen Natur- und Artenschutz. Das ausgerechnet die Grünen dafür plädieren, es doch mit dem Vogelschutz nicht so genau zu nehmen, verwundert mich schon sehr“, so Stephan.

Die Grünen forderten, den Abstand zu Siedlungen zu verringern, die Artenschutzregeln zu lockern, auch windarme Flächen auszuweisen und die Ausschlusswirkung zu kippen. Stephan dazu: „All das ist mit uns nicht zu machen. Das ist genau der falsche Weg, wenn man einen geordneten Ausbau der Windkraft will. Wir wollen den Ausbau auf zwei Prozent der Fläche; wir wollen ihn effizient und wirtschaftlich; wir wollen ihn natur-, arten- und landschaftsschutzverträglich und wir wollen ihn mit Akzeptanz der Bürger vor Ort. So wird es auch gelingen, die Windenergie in Hessen deutlich auszubauen. Die einzigen, die dieses Ziel torpedieren, sind die Grünen mit ihrer destruktiven Kritik“, sagte Stephan.

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