"Hoch erfreut" zeigte sich der umweltpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Peter Stephan, darüber, dass unter den 25 Preisträgern des bundesweiten Bioenergieregionen-Wettbewerbs auch zwei hessische Regionen sind. "Die Bioenergieregion Hersfeld-Rotenburg/Schwalm-Eder sowie Mittelhessen mit den Landkreisen Gießen und Vogelsberg haben mit ihren wegweisenden Konzepten für eine zukunftsweisende Nutzung heimischer nachwachsender Rohstoffe die Jury überzeugt", sagte Stephan.

Unter den insgesamt 210 Teilnehmern seien hessische Regionen bei den Preisträgern überproportional stark vertreten. "Das ist ein Indiz dafür, dass gerade die hiesigen Konzepte zur verstärkten Biomassenutzung bundesweiten Vorbildcharakter haben und regionale Wertschöpfung unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien gewährleisten", ist sich der Umweltpolitiker sicher.
Er informierte darüber, dass für jede Region während der nächsten drei Jahre je bis zu 400.000 Euro für die Umsetzung des Bioenergiekonzeptes von Seiten des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz bereitgestellt würden. Diese würden in erster Linie im kommunikativen Bereich verwendet, um damit zum Beispiel Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit der Durchführung von Informationsveranstaltungen oder auch ergänzender Studien zu finanzieren. "Dies hilft, die Bioenergieprojekte in ihrer Vorbildfunktion weiter bekannt zu machen."
Stephan zeigte sich zuversichtlich, dass von derartigen Projekten wichtige Impulse ausgingen, um das Ziel der hessischen Landesregierung, bis zum Jahr 2020 den Energiebedarf in Hessen zumindest 20 Prozent auf Basis erneuerbarer Energien zu bestreiten.

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag