Das Biodiversität- und Klima-Forschungszentrum (BiK-F) beschäftigt sich mit der Erforschung der Wechselwirkungen von Klima und Biosphäre und hatte sich in der ersten Auswahlrunde der Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz (LOEWE) Ende Juni 2008 erfolgreich durchgesetzt. Seit Juli 2008 wird es von der Landesregierung für die Dauer von drei Jahren mit 22 Millionen Euro Projektmittel und 21,7 Millionen Euro Baumitteln gefördert. Der Arbeitskreis Wissenschaft und Kunst der CDU-Landtagsfraktion machte sich nun vor Ort ein Bild von der Arbeit, die mit diesem Geld unterstützt wird. 

"Die Auswirkungen von Klimaveränderungen auf Landwirtschaft, Gesundheit sowie die Vielfalt von Flora und Fauna sind eines der aktuellsten Themen der Forschung. Mit der Einrichtung des Biodiversität- und Klima-Forschungszentrums (BiK-F), des bislang größten Zentrums im Rahmen der LOEWE-Förderung, hat das Land eine bereits jetzt international beachtete Einrichtung ins Leben gerufen", sagte Rafael Reißer, Vorsitzender des Arbeitskreises. Professor Dr. Georg Zizka, Mitglied des Direktoriums, sowie Mitglieder der unterschiedlichen Projektbereiche erläuterten den Arbeitskreismitgliedern eingehend aktuelle Forschungsvorhaben im Bereich "Klimawandel und Gesundheit" oder "Klimamodellierung".
Bereits jetzt seien Projekte mit Forschern weltweit geplant oder bereits angelaufen. Auch den Transfer der Ergebnisse in die Gesellschaft sähe das BiK-F als seine Aufgabe an: "Weitreichende Entscheidungen benötigen eine breite und sichere Datenbasis. Das BiK-F leistet nicht nur in Hessen, sondern weltweit seinen Beitrag für eine zielorientierte Debatte über Klimaänderungen auf unserem Planeten", so Reißer.
 

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