Der sozialpolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Dr. Ralf-Norbert Bartelt, hat anlässlich eines Ortstermins in einem Frankfurter Jobcenter seine Forderungen nach einer schnellen Lösung für die Jobcenter und Optionskommunen erneuert. "Die Praxis hat belegt, dass die regionalen Strukturen eine optimale und zielgerichtete Arbeitsvermittlung leisten. Sie sind ein Erfolgsmodell. Die Argen und Optionskommunen sollten daher noch in dieser Legislaturperiode abgesichert werden", sagte Bartelt. Auch über kreative Lösungsvorschläge für Alternativmöglichkeiten müsse geredet werden. Es bestünde, so Bartelt weiter, mit Blick auf die sich weiter ausbreitende Wirtschafts- und Finanzkrise und deren unkalkulierbarer Auswirkungen auf den Arbeitmarkt "dringender Reformbedarf".

"Die jüngsten Zahlen der Bundesagentur für Arbeit lassen in diesem Zusammenhang befürchten, dass es vorübergehend zu einem Anstieg der Arbeitslosenzahlen kommen wird." Zum ersten Mal seit Erfassung der Statistik war im März, entgegen dem bisherigen Trend, kein Aufschwung am Arbeitsmarkt zu verzeichnen. Dies deutet darauf hin, dass spätestens jetzt die Auswirkungen auf dem Arbeitsmarkt angekommen sind. "Wir müssen derzeit leider von einem erhöhten Betreuungsbedarf ausgehen. Dies erfordert ein optimales Betreuungsangebot wie das der Jobcenter und Optionskommunen", betonte der CDU-Sozialexperte abschließend.

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