„Gute schulische Ausbildung, die individuelle Stärken fördert, und ein starker und robuster Arbeitsmarkt sind die Schlüssel für eine geringe Arbeitslosigkeit – gerade bei den Jugendlichen – in Hessen. Wir können stolz darauf sein, dass wir im europäischen Vergleich eine der geringsten Jugendarbeitslosigkeitsquoten haben. Von einer SPD, die Real- und Hauptschulabgänger immer noch als ‚Bildungsverlierer‘ oder ‚Absteiger‘ diffamiert, müssen wir uns sicherlich keine Belehrungen über die passgenaue und an Begabungen orientierte Förderung der Jugendlichen anhören. Den Angriff der SPD auf das ‚Duale Ausbildungssystem‘, das weltweit anerkannt und vielfach kopiert wird, weisen wir aufs Schärfste zurück“, erklärte der Sozialpolitische Sprecher der hessischen CDU-Landtagsfraktion, Dr. Ralf-Norbert Bartelt, anlässlich der Plenardebatte um die Ausbildungssituation in Hessen. 

Der CDU-Sozialpolitiker erinnerte daran, dass die Jugendarbeitslosigkeit in Hessen seit 1999 um über 30 Prozent zurückgegangen sei. Dies sei sicherlich auch darauf zurückzuführen, dass die Zahl der Schulabgänger ohne schulischen Abschluss unter CDU-Regierungsverantwortung massiv auf 2,7 Prozent gesunken sei. Zudem waren in der Vergangenheit in Hessen häufig viele Ausbildungsplätze verfügbar, die mangels geeigneter Bewerber nicht besetzt werden können. Richtig sei aber, dass gerade nicht oder schlecht ausgebildete Jugendliche Probleme bei der Ausbildungssuche hätten. „Wir wollen, dass jedes Kind und jeder Jugendliche individuell optimal gefördert und gefordert wird, damit er seine Begabungen und Talente ausleben und für die Gesellschaft einbringen kann. Ausbildungsangebote und Bewerber müssen zusammenpassen. Hier sind Wirtschaft, Gewerkschaften und Politik in der Pflicht, weiter an Verbesserungen zu arbeiten, denn jeder junge Mensch ohne Arbeit oder Ausbildung ist einer zu viel. Die SPD sollte aber nicht so tun, als hätten wir es hier mit einem massenhaften Missstand zu tun, gegen den wir nichts unternehmen würden. Genau das Gegenteil ist der Fall – wir haben schon viel erreicht und arbeiten weiter intensiv daran, mit der Wirtschaft und den Sozialpartnern für jeden jungen Menschen eine passgenaue Lösung anzubieten. Wenn gerade die SPD aber jetzt die Hartz-Gesetzgebung verleugnet, die gerade für Geringqualifizierte Möglichkeiten zum Berufseinstieg schafft, erweist sie den Betroffenen einen Bärendienst“, so Bartelt.

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