"Hessen ist gut auf die Neue Grippe vorbereitet", sagte der gesundheitspolitische Sprecher der CDU Fraktion im Hessischen Landtag, Dr. Ralf-Norbert Bartelt, anlässlich der Regierungserklärung zur so genannten "Schweinegrippe" (Neue Grippe/Influenza A H1/N1). Hessen habe bereits sehr frühzeitig Maßnahmen ergriffen, um die Ausbreitung der Neuen Grippe einzudämmen. Die vorausschauende Strategie des Hessischen Gesundheitsministeriums gegen die Ausbreitung der Neuen Grippe habe sich als richtig erwiesen. In Hessen gebe es im Bundesvergleich noch vergleichweise wenige Fälle der Neuen Grippe. "Wir müssen die Pandemieplanung des Landes weiter konsequent umsetzen, da in der nächsten Zeit mit steigenden Fallzahlen zu rechnen ist", sagte Bartelt.

"Alle Bürger, die sich impfen lassen möchten, sollen auch geimpft werden", versicherte Bartelt zur derzeitigen Versorgungssituation mit Grippeimpfmitteln. Der Gesundheitsexperte wies aber darauf hin, dass die Bürger sich noch etwas gedulden müssten, da GlaxoSmithKline (GSK) die zugesagte Menge an Impfstoffen, aufgrund von Komplikationen bei der Herstellung, nicht zum vereinbarten Zeitpunkt liefern könne. 
Bartelt würdigte den bisherigen Einsatz aller Beteiligten und bat auch weiterhin um tatkräftige Unterstützung. "Wir danken den Mitarbeitern des Ministeriums, des öffentlichen Gesundheitsdienstes, den Ärzten und Apothekern für die bisher geleisteten Dienste und den noch zu bewältigenden Herausforderungen. Wir dürfen in unseren Anstrengungen nicht nachlassen", so Bartelt.

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