„Das deutsche Adoptionsrecht darf keinen Ideologien folgen, sondern muss einzig und allein am Kindeswohl ausgerichtet sein. Daher steht für uns die Frage im Mittelpunkt, in welchem Umfang Kinder optimal aufwachsen können. Nach meiner Überzeugung ist dies am besten in einer Familie mit Vater, Mutter und Kindern gewährleistet – deshalb kann ich mir ein volles Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Partnerschaften aktuell nicht vorstellen und halte es im Sinne des Kindes auch nicht für geboten“, erklärte der Sozialpolitische Sprecher der hessischen CDU-Landtagsfraktion, Dr. Ralf-Norbert Bartelt, im Rahmen einer Debatte über die Ausweitung des Adoptionsrechts auf homosexuelle Partnerschaften.

Der CDU-Sozialpolitiker verwies darauf, dass die Wissenschaft sehr deutlich den Einfluss von beiden Elternteilen auf die Entwicklung des Kindes hervorhebe. „Vater und Mutter sind für Kinder von großer Bedeutung. Daher fordern alle Parteien richtigerweise, den Kindern möglichst eine Erziehung durch Vater und Mutter anheim kommen zu lassen – zum Beispiel durch Regeln beim Elterngeld oder in Sorgerechtsfragen. Wenn jetzt beim Adoptionsrecht genau das Gegenteil behauptet wird, dann passt das nicht zusammen und zeigt, dass hier offensichtlich die Ideologie wichtiger ist, als das bestmögliche Lebensumfeld des Kindes“, erklärte Bartelt.

„Wir sollten an eine so sensible Frage, bei der es um die Entwicklung von tausenden Kindern geht, nicht leichtfertig und populistisch herangehen. Wir brauchen hier eine gesamtgesellschaftliche Diskussion, die sich an Fakten und vor allem am Kindeswohl orientiert“, so Bartelt.

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