In der heutigen Sitzung des Ausschusses für Arbeit, Familie und Gesundheit haben die Koalitionsfraktionen von CDU und FDP einen Antrag zu einer umfassenden Landessozialberichterstattung auf den Weg gebracht. Damit werden künftig umfangreiche statistische Daten zur sozio-ökonomischen Lage in Hessen, Analysen zu Zielgruppen und Einzelthemen sowie Stellungnahmen der Kommunen in die Sozialpolitik einfließen. Die sozialpolitischen Sprecher beider Fraktionen, Dr. Ralf-Norbert Bartelt und René Rock, betonten, dass damit den vielen Eingaben aus den Verbänden Rechnung getragen würde.

"Wichtig ist es nun, den Bericht zügig auf den Weg zu bringen, damit er in der Mitte der Legislaturperiode vorgelegt werden kann. Uns erscheint eine konstruktive Arbeit mit fundierten Analysen bedeutsamer als kleinliche Streitigkeiten über das formale Vorgehen oder ideologische Bezeichnungen für einen Sozialbericht", betonten Bartelt und Rock. Dennoch hätten CDU und FDP einer Vertagung zugestimmt, um "dieses wichtige Thema in einem möglichst breiten politischen Konsens" inhaltlich zu behandeln.

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