Für eine stärkere Nutzung von Abfällen als Energieträger hat sich der abfallpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Dr. Rolf Müller, ausgesprochen. "Wenn wir es mit dem Leitbild der nachhaltigen Entwicklung ernst nehmen, dann müssen wir angesichts der knapper werdenden Vorräte an Öl, Gas oder Kohle auch das Potenzial, das im Abfall liegt, berücksichtigen."

Nach der Auffassung des Abfall-Experten stecken in der optimierten energetischen Nutzung von Abfällen noch große Reserven. Darüber hinaus könne eine verbesserte Wärmenutzung bei den bestehenden Hausmüllverbrennungs-Anlagen ebenfalls zu einer CO2-Einsparung beitragen. Müller wies darauf hin, dass allein zwischen 1990 und 2005 der Rückgang der CO2-Emissionen zu einem Fünftel durch das Engagement der Abfallwirtschaft in Deutschland erreicht wurde. "Dies belegt, dass es sinnvoll ist, den Energiebedarf noch konsequenter aus Abfällen zu decken als bisher", so der CDU-Politiker abschließend.

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