"Das Ergebnis der Volksabstimmung in der Schweiz zeigt, dass viele Menschen offensichtlich viele Bedenken, Vorbehalte, sogar Ängste haben, wenn verschiedene Kulturen und Religionen aufeinander treffen. Diese Gefühle müssen wir ernst nehmen. Die Diskussion über das Verhältnis zum Islam in Europa muss deshalb offener werden", forderte der Innenpolitiker der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Dr. Rolf Müller, in der heutigen Debatte um Minarette.

Diese Ängste fänden beispielsweise in den Moscheen und den Minaretten ihre Symbole. Viele Menschen empfänden Minarette als Ausdruck von Bedrohung. Hier gelte es vertrauen zu schaffen, denn an einer ständigen Bemühung um Integration führe kein Weg vorbei und es gebe dazu keine sozial friedliche Alternative. Dies sei aber keine Einbahnstraße. Integrationsbereitschaft müsse von beiden Seiten kommen. "Nur gegenseitiges Vertrauen verhindert Ängste und Gefühle der Bedrohung. Aus diesem Grund sind die Islamkonferenz und der ständige Dialog unverzichtbar", so Müller.

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